Die EMA sieht nach einer Durchsicht der Daten zu Natalizumab das Risiko einer PML nach einer Therapie von zwei Jahren und mehr als erhöht an. Insgesamt ist das Risiko jedoch gering und der Nutzen der Therapie überwiegt die Risiken.
Als weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt die EMA nun, dass in die Produktinformationen aufgenommen wird, dass das Risiko für eine PML nach zwei Jahren Behandlung erhöht sein kann und wie bei Hinweisen auf eine PML vorzugehen ist. Außerdem sollen die Patienten zu Beginn der Therapie mit Natalizumab und erneut nach zwei Jahren ein Formular unterschreiben, in dem bestätigt wird, dass sie mit ihrem Arzt zum PML-Risiko ein ausführliches Gespräch geführt haben.
Quelle:
Pressemitteilung der EMA vom 21. Januar 2010
Freitag, 22. Januar 2010
Freitag, 15. Januar 2010
Neue Arzneimittel
Eine ständig aktualisierte Tabelle zu neuen Arzneimitteln findet sich unter:
http://www.medpharm-text.de/service.html
Dann 2010 oder 2009 anklicken - die Tabelle kann durch Klick in die Kopfzeile der Spalten unter verschiedenen Gesichtspunkten sortiert werden.
Wer sich für Arzneimittel in der Pipeline interessiert, klickt auf Pipeline.
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Dann 2010 oder 2009 anklicken - die Tabelle kann durch Klick in die Kopfzeile der Spalten unter verschiedenen Gesichtspunkten sortiert werden.
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Dienstag, 12. Januar 2010
EU: Telmisartan zur Senkung der kardiovaskulären Morbidität
Die Europäische Kommission hat die Zulassung von Telmisartan (Micardis) erweitert: der Angiotensin-2-Rezeptorantagonist kann nun auch zur Verringerung der kardiovaskulären Morbidität bei Patienten mit manifester atherotrombotischer kardiovaskulärer Erkrankung (KHK, Schlaganfall oder PAVK in der Anamnese) oder mit Diabetes mellitus Typ 2 und nachgewiesener Organschädigung eingesetzt werden.
Quelle:
Pressemitteilung der Firma Boehringer Ingelheim vom 3. Dezember 2009
Quelle:
Pressemitteilung der Firma Boehringer Ingelheim vom 3. Dezember 2009
IDSA: Klinische Leitlinien für Kryptokokkeninfektionen
Die Infectious Diseases Society of America (IDSA) hat online die in der Februarausgabe 2010 von CID publizierte aktualisierte Version der Leitlinien zur Behandlung von Kryptokokkeninfektionen zur Verfügung gestellt.
Perfect JR et al. Clinical Practice Guidelines for the Management of Cryptococcal Disease: 2010 Update by the Infectious Diseases Society of America. Clinical Infectious Diseases 2010;50:291–322
Perfect JR et al. Clinical Practice Guidelines for the Management of Cryptococcal Disease: 2010 Update by the Infectious Diseases Society of America. Clinical Infectious Diseases 2010;50:291–322
Montag, 11. Januar 2010
FDA: Tocilizumab zugelassen
Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA (Tocilizumab, Actemra, RoACTEMRA in der Europäischen Union) zur Behandlung erwachsener Patienten mit mittelschwerer bis schwerer aktiver rheumatoider Arthritis (RA) zugelassen. Tocilizumab Es kann bei Patienten, die auf eine oder mehrere Therapien mit einem TNF-alpha-Hemmer unzureichend angesprochen haben, angewendet werden.
Quelle:
Pressemitteilung der FDA vom 11. Januar 2010
Pressemitteilung der Firma F. Hoffmann-La Roche Ltd. vom 11. Januar 2010
Quelle:
Pressemitteilung der FDA vom 11. Januar 2010
Pressemitteilung der Firma F. Hoffmann-La Roche Ltd. vom 11. Januar 2010
Mittwoch, 6. Januar 2010
EU: Amifampridin zur Behandlung des Lambert-Eaton-Syndroms zugelassen
Die Europäische Kommission hat Amifampridin (BioMarin) für die Behandlung von Patienten mit Lambert Eaton Myasthenischem Syndrom (LEMS) zugelassen. In der EU sollen 2 000-5000 Patienten von der Erkrankung betroffen sein.
Das neue Produkt soll voraussichtlich Mitte März 2010 im Handel zur Verfügung stehen.

Quelle:
Pressemitteilung BioMarin vom 6. Januar 2010
Das neue Produkt soll voraussichtlich Mitte März 2010 im Handel zur Verfügung stehen.

Quelle:
Pressemitteilung BioMarin vom 6. Januar 2010
Dienstag, 5. Januar 2010
EU: Sildenafll i.v. zur Behandlung der PAH zugelassen
Die Europäische Kommission hat eine intravenöse Darreichungsform von Sildenafil (Revatio®) für die Behandlung von Patienten mit pulmonaler arterieller Hypertonie zugelassen, die auf orales Sildenafil eingestellt sind, aber vorübergehend keine orale Medikation zu sich nehmen können und die klinisch und hämodynamisch stabil sind.
Quelle:
Pressemitteilung der Firma Pfizer vom 4.1. 2010
Quelle:
Pressemitteilung der Firma Pfizer vom 4.1. 2010
Montag, 4. Januar 2010
Darmspiegelung schützt vor Krebs
Bei Personen, die sich innerhalb der letzten zehn Jahre einer Darmspiegelung unterzogen haben,
finden sich seltener fortgeschrittene Vorstufen von Darmkrebs. Insbesondere im linken Bereich des Darms ist das Risiko für Darmkrebs und seine Vorstufen drastisch vermindert, wie Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum ermittelten. Die Ergebnisse unterstreichen das große Potenzial der Darmspiegelung für die Verhütung von Darmkrebs. Sie wurden in einer Studie von Hermann Brenner et al . vom Deutschen Krebsforschungszentrum gefunden, in die rund 3300 Saarländer eingeschlossen waren, die an einer Darmspiegelung im Rahmen des gesetzlichen Programms zur Krebsfrüherkennung teilgenommen hatten. Alle Teilnehmer wurden befragt, ob sie sich innerhalb der letzten zehn Jahre vor der Screening-Koloskopie bereits einer Darmspiegelung unterzogen hatten.
Die Forscher fanden bei Personen, die bereits eine vorangegangene Koloskopie hinter sich hatten, deutlich seltener fortgeschrittene Krebsvorstufen als bei Studienteilnehmern, die sich erstmalig einer Darmspiegelung unterzogen (6,1 % gegenüber 11,4 %). Es zeigte sich eine stark ausgeprägte Risikoreduktion im absteigenden Teil des Darms, der direkt in den Enddarm übergeht und in dem Krebs am häufigsten auftritt. Hier entdeckte man bei Teilnehmern mit vorangegangener Koloskopie zwei Drittel weniger fortgeschrittene Krebsvorstufen als bei den Teilnehmern ohne vorangegangene Darmspiegelung.
Die Ergebnisse unterstreichen das große Potenzial der Darmspiegelung für die Verhütung von Darmkrebs. Angesichts der besonders starken Risikoreduktion im linken Teil des Darms könnte neben der Koloskopie, der Spiegelung des gesamten Dickdarms, auch der "kleinen" Darmspiegelung, der so genannten Sigmoidoskopie, für die Krebsprävention eine große Bedeutung zukommen. Diese Untersuchung ist für die Teilnehmer mit wesentlich weniger Unannehmlichkeiten verbunden, da die aufwändige Reinigung des Darms am Vortag entfällt. Entsprechend leichter könnte es den Menschen fallen, sich zu einer Teilnahme zu entschließen.
Quelle:
Pressemitteilung des DKFZ vom 4. Januar 2010
finden sich seltener fortgeschrittene Vorstufen von Darmkrebs. Insbesondere im linken Bereich des Darms ist das Risiko für Darmkrebs und seine Vorstufen drastisch vermindert, wie Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum ermittelten. Die Ergebnisse unterstreichen das große Potenzial der Darmspiegelung für die Verhütung von Darmkrebs. Sie wurden in einer Studie von Hermann Brenner et al . vom Deutschen Krebsforschungszentrum gefunden, in die rund 3300 Saarländer eingeschlossen waren, die an einer Darmspiegelung im Rahmen des gesetzlichen Programms zur Krebsfrüherkennung teilgenommen hatten. Alle Teilnehmer wurden befragt, ob sie sich innerhalb der letzten zehn Jahre vor der Screening-Koloskopie bereits einer Darmspiegelung unterzogen hatten.
Die Forscher fanden bei Personen, die bereits eine vorangegangene Koloskopie hinter sich hatten, deutlich seltener fortgeschrittene Krebsvorstufen als bei Studienteilnehmern, die sich erstmalig einer Darmspiegelung unterzogen (6,1 % gegenüber 11,4 %). Es zeigte sich eine stark ausgeprägte Risikoreduktion im absteigenden Teil des Darms, der direkt in den Enddarm übergeht und in dem Krebs am häufigsten auftritt. Hier entdeckte man bei Teilnehmern mit vorangegangener Koloskopie zwei Drittel weniger fortgeschrittene Krebsvorstufen als bei den Teilnehmern ohne vorangegangene Darmspiegelung.
Die Ergebnisse unterstreichen das große Potenzial der Darmspiegelung für die Verhütung von Darmkrebs. Angesichts der besonders starken Risikoreduktion im linken Teil des Darms könnte neben der Koloskopie, der Spiegelung des gesamten Dickdarms, auch der "kleinen" Darmspiegelung, der so genannten Sigmoidoskopie, für die Krebsprävention eine große Bedeutung zukommen. Diese Untersuchung ist für die Teilnehmer mit wesentlich weniger Unannehmlichkeiten verbunden, da die aufwändige Reinigung des Darms am Vortag entfällt. Entsprechend leichter könnte es den Menschen fallen, sich zu einer Teilnahme zu entschließen.
Quelle:
Pressemitteilung des DKFZ vom 4. Januar 2010
Samstag, 2. Januar 2010
Cisplatinbasierte Erstlinientherapie mit Pemetrexed verlängert Überleben über 12 Monate
Erstmals verlängerte eine Cisplatin-haltige Dublette die mediane Überlebenszeit von Patienten mit fortgeschrittenem Adenokarzinom auf über ein Jahr: Mit dem Behandlungsregime Pemetrexed in Kombination mit Cisplatin in der Erstlinientherapie überlebten die Patienten im Median 12,6 Monate gegenüber 10,9 Monaten unter Gemcitabin/Cisplatin. Dies geht aus einer vorab geplanten Analyse einer Studie hervor, in der auf das Überleben in Abhängigkeit vom histologischen Typen des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) untersucht wurde.
Quelle:
Pressemitteilung der Firma Lilly vom 26. November 2009
Quelle:
Pressemitteilung der Firma Lilly vom 26. November 2009
Mit Goethe durch das Jahr
Es ist nicht genug zu wissen,
man muss es auch anwenden.
Es ist nicht genug zu wollen,
man muss es auch tun
JWvG
man muss es auch anwenden.
Es ist nicht genug zu wollen,
man muss es auch tun
JWvG
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