Die Food and Drug Administration (FDA) hat im Mai 2019 Amifampridin (Ruzurgi, Jacobs Pharm.) beschleunigt und als Orphan Drug für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 17 Jahren mit Lambert-Eaton-Myasthenie-Syndrom (LEMS) zugelassen. Dies ist damit die erste verfügbare Therapie für Kinder, andere Behandlungsmöglichkeiten bei LEMS sind bislang nur für Erwachsene zugelassen.
In der EU ist Amifampridin (Firdapse) seit 2010 bei Erwachsenen mit LEMS zugelassen (https://medpharmtext.blogspot.com/2010/01/eu-amifampridin-zur-behandlung-des.html).
Quelle
Pressemitteilung der FDA vom 6. Mai 2019
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Dienstag, 21. Mai 2019
Mittwoch, 6. Januar 2010
EU: Amifampridin zur Behandlung des Lambert-Eaton-Syndroms zugelassen
Die Europäische Kommission hat Amifampridin (BioMarin) für die Behandlung von Patienten mit Lambert Eaton Myasthenischem Syndrom (LEMS) zugelassen. In der EU sollen 2 000-5000 Patienten von der Erkrankung betroffen sein.
Das neue Produkt soll voraussichtlich Mitte März 2010 im Handel zur Verfügung stehen.

Quelle:
Pressemitteilung BioMarin vom 6. Januar 2010
Das neue Produkt soll voraussichtlich Mitte März 2010 im Handel zur Verfügung stehen.

Quelle:
Pressemitteilung BioMarin vom 6. Januar 2010
Dienstag, 27. Oktober 2009
EMEA: Neue Zulassungsempfehlungen Oktober 2009
Das Committee for Medicinal Products for Human Use hat in seiner Sitzung vom 19. bis 22. Oktober 2009 folgende neuen Arzneimittel zur Zulassung empfohlen:
Update der H1N1-Impfstoffe
Das CHMP prüfte frühe Daten von klinischen Studien mit den drei pandemischen ImpfstoffenCelvapan, Focetria und Pandemrix. Die im September ausgesprochene Empfehlung, die drei Impfstoffe jeweils in zwei Dosen mit einem Abstand von drei Wochen zu impfen wird danach aufrecht erhalten. Die Daten deuten bei Pandemrix und Focetria darauf hin, dass bei Erwachsenen möglicherweise eine Dosis ausreicht, sie reichen aber für eine allgemeine Empfehlung noch nicht aus.
Erweiterung der Zulassung
Das CHMP empfahl für folgende Substanzen eine Erweiterung der Zulassung:
Ein Review zu Nutzen und Risiken von Tysabri wurde begonnen, weil nunmehr 23 Berichte vn PML weltweit vorliegen.
Quelle:
CHMP Pressemitteilung vom 23. Oktober 2009
- Besilesomab (Scintimun, CIS bio international) Radiopharmazeutikum zur Szintigraphie zusammen mit anderen bildgebenden Verfahren um eine Entzündung/Infektin im peripheren Knochen bei Erwachsenen mit Verdacht auf Osteomyelitis zu lokalisieren
- Amifampridin (Zenas, EUSA Pharma SAS) zur symptomatischen Behandlung von Lambert-Eaton Myasthenischem Syndrom (LEMS) bei Erwachsenen. Zenas ist das 59th orphan drug das vom CHMP empfohlen wird.
Update der H1N1-Impfstoffe
Das CHMP prüfte frühe Daten von klinischen Studien mit den drei pandemischen ImpfstoffenCelvapan, Focetria und Pandemrix. Die im September ausgesprochene Empfehlung, die drei Impfstoffe jeweils in zwei Dosen mit einem Abstand von drei Wochen zu impfen wird danach aufrecht erhalten. Die Daten deuten bei Pandemrix und Focetria darauf hin, dass bei Erwachsenen möglicherweise eine Dosis ausreicht, sie reichen aber für eine allgemeine Empfehlung noch nicht aus.
Erweiterung der Zulassung
Das CHMP empfahl für folgende Substanzen eine Erweiterung der Zulassung:
- Tadalafil (Adcirca, Eli Lilly) zur Behandlung der pulmonalen Hypertonie.
- Bivalirudin (Angiox, Medicines Company UK Ltd,) zur Behandlung von Patienten mit ST-Hebungsinfarkt, die sich einer primären PCI unterziehen.
- Duloxetin (Cymbalta, Eli Lilly, Xeristar, Boehringer Ingelheim International GmbH) zur Behandlung der schweren Depression
- Telmisartan (Micardis, Boehringer Ingelheim International GmbH, Pritor, Bayer Schering Pharma AG, Kinzalmono, Bayer Schering Pharma AG) zur Verringerung der kardiovaskulären Morbidität bei Patienten mit manifester atherotrombotischer kardiovaskulärer Erkrankung (KHK, Schlaganfall oder PAVK in der Anamnese) oder mit Diabetes mellitus Typ 2 und nachgewiesener Organschädigung.
Ein Review zu Nutzen und Risiken von Tysabri wurde begonnen, weil nunmehr 23 Berichte vn PML weltweit vorliegen.
Quelle:
CHMP Pressemitteilung vom 23. Oktober 2009
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