Posts mit dem Label rheumatoide Arthritis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label rheumatoide Arthritis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 12. Oktober 2020

Filgotinib von der EU-Kommission zugelassen

Die EU-Kommission hat am 24. September 2020 Filgotinib (Jyseleca, Gilead) für die orale Behandlung der moderaten bis schweren aktiven rheumatoiden Arthritis bei Erwachsenen zugelassen, die auf ein DMARD nicht ausreichend angesprochen haben oder dieses nicht tolerieren. Filgotinib kann allein oder in Kombination mit Methotrexat eingesetzt werden.

Filgotinib ist eine ATP-kompetitiver und reversibler Hemmer von Januskinasen (JAK). Er hemmt selektiv die JAK1.  Nach Tofacitinib (Xeljanz, Pfizer), Baricitinib (Olumiant, Lilly) und Upadacitinib (Rinvoq, Abbvie) wird dies der vierte JAK-Hemmer für die Therapie der rheumatoiden Arthritis sein.

Wirksamkeit und Verträglichkeit wurden im FINCH-Studienprogramm untersucht.

Quelle:

Mittwoch, 29. Juli 2020

Filgotinib von der EMA zur Zulassung empfohlen

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom Juli 2020 empfohlen, Filgotinib (Jyseleca, Gilead) für die orale Behandlung der moderaten bis schweren aktiven rheumatoiden Arthritis bei Erwachsenen zuzulassen, die auf ein DMARD nicht ausreichend angesprochen haben oder dieses nicht tolerieren. Filgotinib kann allein oder in Kombination mit Methotrexat eingesetzt werden.
Filgotinib ist eine ATP-kompetitier und reversibler Hemmer von Januskinasen (JAK). Er hemmt selektiv die JAK1.  Nach Tofacitinib (Xeljanz, Pfizer), Baricitinib (Olumiant, Lilly) und Upadacitinib (Rinvoq, Abbvie) wird dies der vierte JAK-Hemmer für die Therapie der rheumatoiden Arthritis sein.
Wirksamkeit und Verträglichkeit werden im Darwin und im  FINCH-Studienprogramm untersucht.

Quelle:
Mitteilung der EMA vom 23. Juli 2020

Donnerstag, 19. Dezember 2019

Upadacitinib von der EU-Kommission zugelassen

Die EU-Kommission hat am 16. Dezember 2019 Upadacitinib (Rinvoq, Abbvie) für die orale Behandlung der mäßig schweren bis schweren aktiven rheumatoiden Arthritis bei Erwachsenen zugelassen, die nicht ausreichend auf eines oder mehrere DMARDs ansprechen oder diese nicht vertragen. Upadacitinib kann in Monotherapie oder in Kombination mit Methotrexat eingesetzt werden.

Upadacitinib ist ein selektiver und reversibler Januskinase(JAK)-Inhibitor. In humanzellbasierten Assays inhibiert Upadacitinib bevorzugt JAK1- oder JAK1/3-Signalwege im Vergleich zu anderen Zytokin-Signalwegen, die über JAK2-Paare vermittelt werden.
Wirksamkeit und Sicherheit von Upadacitinib 15 mg einmal täglich wurde in fünf randomisierten, doppelblinden, multizentrischen Phase-III-Studien  (SELECT-Programm) bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer aktiver rheumatoider Arthritis, die die ACR/EULAR-Klassifikationskriterien von 2010 erfüllten, untersucht.

Quelle
EPAR der EMA

Dienstag, 22. Oktober 2019

Upadacitinib von der EMA zur Zulassung empfohlen

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom Oktober 2019 empfohlen, Upadacitinib (Rinvoq, Abbvie) für die orale Behandlung der mäßig schweren bis schweren aktiven rheumatoiden Arthritis bei Erwachsenen zuzulassen, die nicht ausreichend auf eines oder mehrere DMARDs ansprechen oder diese nicht vertragen. Upadacitinib kann in Monotherapie oder in Kombination mit Methotrexat eingesetzt werden.
Upadacitinib ist ein selektiver Hemmer der Januskinasen 1 oder 1/3 (JAK).

Quelle:
Mitteilung der EMA vom 18. Oktober 2019

Mittwoch, 21. August 2019

Upadacitinib von der FDA zugelassen

Die Food and Drug Administration (FDA) hat am 16. August 2019 Upadacitinib (Rinvoq, Abbvie) für die orale Behandlung von Erwachsenen mit moderater bis schwerer rheumatoider Arthritis zugelassen, bei denen Methotrexat nicht ausreichend wirkt oder die Methotrexat nicht vertragen.

Upadacitinib ist ein einmal täglich einnehmbarer JAK-Inhibitor, wobei JAK1 stärker gehemmt wird als JAK2, JAK3 und TYK2.

Quelle:
Prescribing information Rinvoq

Dienstag, 27. Juni 2017

Sarilumab von der EU-Kommission zugelassen

Die EU-Kommission hat am 27. Juni 2017 Sarilumab (Kevzara, Sanofi-Aventis) zur parenteralen Behandlung von Patienten mit mittelschwerer bis schwerer rheumatoider Arthritis in Kombination mit Methotrexat zugelassen, die auf eines oder mehrere DMARDs nicht ausreichend ansprechen oder diese nicht vertragen. Bei Patienten, die Methotrexat nicht vertragen oder für die Methotrexat nicht geeignet ist, kann Sarilumab in Monotherapie gegeben werden.

Sarilumab ist wie Tocilizumab ein gegen Interleukin-6 (IL-6) gerichteter monoklonaler Antikörper, der über IL-6-Rezeptoren vermittelte Signale hemmt. Neben dem IL-6-Rezeptor sind das ubiquitär vorkommende Glykoprotein 130 (gp130) sowie STAT-3 (Signal Transducer and Activator of Transcription 3) an der Signalweiterleitung beteiligt.
Wirksamkeit und Sicherheit von Sarilumab wurden in drei randomisierten, doppelblinden, kontrollierten multizentrischen Studien (MOBILITY und TARGET waren Placebo-kontrollierte Studien, MONARCH eine aktiv kontrollierte Studie) bei Patienten über 18 Jahren untersucht, bei denen eine mittelschwere bis schwere aktive rheumatoide Arthritis auf Basis der Kriterien des American College of Rheumatology (ACR) diagnostiziert wurde. Zur Baseline hatten die Patienten mindestens acht Gelenke mit Druckschmerz sowie mindestens sechs geschwollene Gelenke.
In den Phase-3-Studien verringerte Sarilumab die Symptome der RA und besserte die körperlichen Funktionen. Häufigste Nebenwirkungen sind Neutropenie, erhöhte ALT, Erythem an der Injektionsstelle, Infektionen der oberen Atemwege und Harnwegsinfektionen.

Quelle:
EPAR der EMA

Montag, 24. April 2017

Sarilumab von der EMA zur Zulassung empfohlen

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom April 2017 empfohlen, Sarilumab (Kevzara, Sanofi-Aventis) zur parenteralen Behandlung von Patienten mit mittelschwerer bis schwerer rheumatoider Arthritis in Kombination mit Methotrexat zuzulassen, die auf eines oder mehrere DMARDs nicht ausreichend ansprechen. Bei Patienten, die Methotrexat nicht vertragen oder für die Methotrexat nicht geeignet ist, kann Sarilumab in Monotherapie gegeben werden.

Sarilumab ist ein gegen Interleukin-6 (IL-6) gerichteter monoklonaler Antikörper, der über IL-6-Rezeptoren vermittelte Signale hemmt. In Phase-3-Studien verringerte er die Symptome der RA und besserte die körperlichen Funktionen. Häufigste Nebenwirkungen sind Neutropenie, erhöhte ALT, Erythem an der Injektionsstelle, Infektionen der oberen Atemwege und Harnwegsinfektionen.

Quelle:
Mitteilung der EMA vom 21.April 2017

Dienstag, 4. April 2017

Tofacitinib von der EU-Kommission zugelassen

Die EU-Kommission hat am 24. März 2017 Tofacitinib (Xeljanz, Pfizer) als Filmtabletten für die Behandlung von Patienten mit mäßig schwerer bis schwerer rheumatoider Arthritis zugelassen, die auf mindestens ein Krankheits-modifizierendes Medikament (DMARD) nicht ausreichend angesprochen oder dieses nicht vertragen haben. Tofacitinib kann als Monotherapie, wenn Methotrexat unverträglich oder unwirksam ist, oder in Kombination mit Methotrexat eingesetzt werden.


Tofacitinib ist nach Baricitinib ein weiterer für die Therapie der rheumatoiden Arthritis verfügbarer Januskinasehemmer, es hemmt selektiv und reversibel JAK1, JAK2 und JAK3. JAKs spielen eine wichtige Rolle bei immunologischen und entzündlichen Prozessen.
In menschlichen Zellen hemmt Tofacitinib bevorzugt die Signalübertragung durch heterodimere Zytokin-Rezeptoren, die mit JAK3 und/oder JAK1 assoziieren, mit funktioneller Selektivität gegenüber Zytokin-Rezeptoren, deren Signalübertragung über JAK2-Dimere erfolgt. Die Hemmung von JAK1 und JAK3 durch Tofacitinib dämpft die Signalübertragung von Interleukinen (IL-2, IL-4, IL-6, IL-7, IL-9, IL-15 und IL-21) und von Typ-I- und Typ-II-Interferonen, was eine Modulation der immunologischen und inflammatorischen Antwort zur Folge hat.

Quelle:
EPAR der EMA

Samstag, 18. Februar 2017

Baricitinib von der EU-Kommission zugelassen

Die EU-Kommission hat am 15. Februar 2017 Baricitinib (Olumiant, Lilly) als Filmtabletten mit 2 und 4 mg für die Behandlung von Patienten mit mäßig schwerer bis schwerer rheumatoider Arthritis zugelassen, die auf mindestens ein Krankheits-modifizierendes Medikament (DMARD) nicht ausreichend angesprochen oder dieses nicht vertragen haben. Baricitinib kann als Monotherapie oder in Kombination mit Methotrexat eingesetzt werden.


Baricitinib ist der erste für die Therapie der rheumatoiden Arthritis verfügbare Januskinasehemmer in der EU, es hemmt selektiv und reversibel JAK1 und JAK2. JAKs spielen eine wichtige Rolle bei immunologischen und entzündlichen Prozessen.

Die Zulassungsempfehlung basiert u.a. auf den Ergebnissen von vier randomisierten kontrollierten Studien mit 3.100 erwachsenen Patienten, in denen Baricitinib geben Methotrexat, Adalimumab oder Placebo verglichen wurde. Der JAK-Hemmer erwies sich im Vergleich zu Methotrexat und Adalimumab als wirksamer in der Verringerung der Krankheitsaktivität bei mäßig schwerer bis schwerer rheumatoider Arthritis. Die Wirkung hielt bis zu 52 Wochen an.
Baricitinib war bei vorbehandelten und bei therapienaiven Patienten wirksam. Häufigste Nebenwirkungen in den klinischen Studien waren Erhöhung der Fettstoffwechselparameter, Infektionen der oberen Atemwege und Übelkeit.

Quelle
EPAR der EMA

Freitag, 27. Januar 2017

Tofacitinib von der EMA zur Zulassung empfohlen

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom Januar 2017 empfohlen, Tofacitinib (Xeljanz, Pfizer) als Filmtabletten für die Behandlung von Patienten mit mäßig schwerer bis schwerer rheumatoider Arthritis zuzulassen, die auf mindestens ein Krankheits-modifizierendes Medikament (DMARD) nicht ausreichend angesprochen oder dieses nicht vertragen haben. Tofacitinib kann als Monotherapie, wenn Methotrexat unverträglich oder unwirksam ist, oder in Kombination mit Methotrexat eingesetzt werden.

Tofacitinib ist nach Baricitinib ein weiterer für die Therapie der rheumatoiden Arthritis verfügbarer Januskinasehemmer, es hemmt selektiv und reversibel JAK1 und JAK3. JAKs spielen eine wichtige Rolle bei immunologischen und entzündlichen Prozessen.

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Baricitinib von der EMA zur Zulassung empfohlen

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom Dezember 2016 empfohlen, Baricitinib (Olumiant, Lilly) als Filmtabletten für die Behandlung von Patienten mit mäßig schwerer bis schwerer rheumatoider Arthritis zuzulassen, die auf mindestens ein Krankheits-modifizierendes Medikament (DMARD) nicht ausreichend angesprochen oder dieses nicht vertragen haben. Baricitinib kann als Monotherapie oder in Kombination mit Methotrexat eingesetzt werden.

Baricitinib ist der erste für die Therapie der rheumatoiden Arthritis verfügbare Januskinasehemmer in der EU, es hemmt selektiv und reversibel JAK1 und JAK2. JAKs spielen eine wichtige Rolle bei immunologischen und entzündlichen Prozessen.
Die Zulassungsempfehlung basiert u.a. auf den Ergebnissen von vier randomisierten kontrollierten Studien mit 3.100 erwachsenen Patienten, in denen Baricitinib geben Methotrexat, Adalimumab oder Placebo verglichen wurde. Der JAK-Hemmer erwies sich im Vergleich zu Methotrexat und Adalimumab als wirksamer in der Verringerung der Krankheitsaktivität bei mäßig schwerer bis schwerer rheumatoider Arthritis. Die Wirkung hielt bis zu 52 Wochen an.
Baricitinib war bei vorbehandelten und bei therapienaiven Patienten wirksam. Häufigste Nebenwirkungen in den klinischen Studien waren Erhöhung der Fettstoffwechselparameter, Infektionen der oberen Atemwege und Übelkeit.

Quelle:
Mitteilung der EMA vom 15. Dezember 2016
Pressemitteilung der EMA vom 16. Dezember 2016

Montag, 8. September 2014

Tocilizumab: EU-Kommission erweitert Zulassung

Die EU-Kommission hat die Zulassung von Tocilizumab (Roactemra, Roche) erweitert. Es kann nun auch für die Behandlung der schweren, aktiven und progressiven rheumatoiden Arthritis bei Erwachsenen, die nicht mit Methotrexat vorbehandelt sind, eingesetzt werden können.
Damit kann der Interleukin-6-Blocker auch bei Patienten mit früher rheumatoider Arthritis eingesetzt werden.

Montag, 28. Juli 2014

Tocilizumab: EMA empfiehlt Zulassungserweiterung

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom Juli 2014 empfohlen, die Zulassung von Tocilizumab (Roactemra, Roche) zu erweitern. Es soll nun auch für die Behandlung der schweren, aktiven und progressiven rheumatoiden Arthritis bei Erwachsenen, die nicht mit Methotrexat vorbehandelt sind, eingesetzt werden können.

Quelle:
Mitteilung der EMA vom 24. Juli  2014

Freitag, 26. April 2013

Tofacitinib von der EMA nicht zur Zulassung empfohlen


Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom April 2013 empfohlen, Tofacitinib (Xeljanz, Pfizer) nicht zur Zulassung zu empfehlen.

Tofacitinib (Xeljanz, Pfizer) ist ein Januskinasehemmer, der für die Behandlung von Patienten mit rheumatoider Arthritis eingesetzt werden soll.
Die Zulassung wurde nicht empfohlen, weil der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Meinung ist, dass die Daten von fünf großen Phase-III-Studien zwar eine Besserung der Symptome der rheumatoiden Arthritis zeigen, der Nachweise der Verringerung der Krankheitsaktivität und der strukturellen Gelenkschädigung sei jedoch insbesondere mit der 5-mg-Dosierung und in der Zielpopulation nicht überzeugend belegt.
Darüber hinaus bestehen Bedenken wegen der Sicherheit der Substanz, denn es wurden schwere Infektionen sowie gastrointestinale Perforationen, Leberschäden und erhöhte Lipidspiegel beobachtet. Derzeit sei nicht klar, um mit diesen Risiken in der täglichen Praxis adäquat umgegangen werden kann.
Die FDA hat Tofacitinib im November 2012 zugelassen (siehe med|pharm|text-Blog).

Quelle:
Mitteilung der EMA vom 25. April 2013

Mittwoch, 7. November 2012

Tofacitinib von der FDA bei Patienten mit rheumatoider Arthritis zugelassen

Die Food and Drug Administration (FDA) hat Tofacitinib (Xeljanz, Pfizer) zur Behandlung von Patienten mit mittelschwerer bis schwerer rheumatoider Arthritis zugelassen, die auf Methotrexat nicht ausreichend ansprechen oder dieses nicht vertragen.

Tofacitinib (Xeljanz, Pfizer) ist ein Januskinase(JAK)-Hemmer, der in vitro JAK1, JAK2, JAK3 und weniger TYK2 hemmt. Es weist eine funktionelle Spezifität für JAK1 und JAK3 gegenüber JAK2 auf. Zum Wirkungsmechanismus ist bekannt, dass Tofacitinib die ATP-Bindungsstelle der JAKs reversibel und kompetitiv hemmt.


Der oral applizierbare JAK-Hemmer Tofacitinib wird im Phase-III-Programm ORAL klinisch geprüft. Es umfasst fünf abgeschlossene und eine derzeit noch laufende Studie. Außerdem werden Wirksamkeit und Sicherheit in zwei offenen Langzeitextensionsstudien überprüft.
Tofacitinib wurde unter der Auflage einer REMS (Risk Evaluation and Mitigation Strategy) zugelassen.

Quelle:
Pressemitteilung der FDA vom 6. November 2012

Donnerstag, 6. Januar 2011

FDA: Indikation für Tocilizumab erweitert

Die Food and Drug Administration (FDA) hat die Indikation für das Antirheumatikum Tocilizumab (RoActemra) erweitert.
Der Interleukin-6-Rezeptorblocker kann nun auch zur Verringerung von Gelenkschäden,zur Besserung der körperlichen Funktion und mit dem Ziel ein stärkeres klinisches Ansprechen bei Patienten mit rheumatoider Arthritis zu erreichen in Kombination mit Methotrexat eingesetzt werden. Die Zulassungserweiterung basiert auf den Daten der LITHE-Studie, die zeigte, dass Patienten, die über zwei Jahre mit Tocilizumab behandelt wurden, signifikant weniger röntgenologisch nachweise Gelenkschädigungen aufwiesen als die Patienten der Kontrollgruppe.

Samstag, 18. Dezember 2010

EMA: Zulassungserweiterungen für Golimumab empfohlen

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der EMA hat in seiner Sitzung vom Dezember 2010 die Erweiterung der Zulassung von Golimumab empfohlen.

Golimumab (Simponi, Centocor B.V.) soll nun auch für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit schwerer, aktiver und progressiver rheumatoider Arthritis eingesetzt werden können, die nicht mit Methotrexat vorbehandelt wurden.

Quelle:
EMA-Pressemitteilung vom 17. Dezember 2010

Freitag, 11. Juni 2010

EU: Indikation für Tocilizumab erweitert

Die Europäische Kommission hat die Indikation für das Antirheumatikum Tocilizumab (RoActemra) erweitert.
Der Interleukin-6-Rezeptorantagonist kann nun auch zur Verringerung von Gelenkschäden und zur Besserung der körperlichen Funktion von Patienten mit rheumatoider Arthritis in Kombination mit Methotrexat eingesetzt werden. Die Zulassungserweiterung basiert auf den Daten der LITHE-Studie, die zeigte, dass Patienten, die über zwei Jahre mit Tocilizumab behandelt wurden, signifikant weniger röntgenologisch nachweise Gelenkschädigungen aufwiesen als die Patienten der Kontrollgruppe.

Quelle:
Pharmatimes vom 8. Juni 2008

Dienstag, 25. Mai 2010

EMA: Indikationserweiterung für Abatacept empfohlen

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom Mai 2010 die Zulassung von Abatacept für die Behandlung von Patienten mit inadäquatem Ansprechen auf DMARDs oder TNF-Blocker empfohlen.
Abatacept (Orencia) soll künftig auch für die Behandlung von erwachsenen Patienten zugelassen sein, die an mäßig schwerer bis schwerer rheumatoider Arthritis leiden und die auf eine vorherige Therapie mit einem oder mehreren DMARDs (Disease modifying antirheumatic drugs) einschließlich Methotrexat oder einen TNF-alpha-Blocker unzureichend angesprochen haben.

Quelle:
Pressemitteilung der EMA vom 21. Mai 2010
Abatacept - Summary of opinion vom 20. Mai 2010

Mittwoch, 19. Mai 2010

Entwicklung von Ocrelizumab für RA eingestellt

Roche und Biogen Idec haben die klinische Entwicklung von Ocrelizumab zur Behandlung von Patienten mit rheumatoider Arthritis eingestellt, weil die bislang vorliegenden Daten ein ungünstiges Nutzen-Risiko-Profil ergeben haben. Die Studien zum Einsatz von Ocrelizumab bei Multipler Sklerose werden weiter geführt.

Quelle:
Pressemitteilung F.Hoffmann-La Roche AG, Basel vom 19. Mai 2010