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Donnerstag, 28. November 2024

Mirvetuximab Soravtansin von der EU-Kommission zugelassen

Die EU-Kommission hat am 14. November 2024 Mirvetuximab Soravtansin (Elahere, Abbvie) als Monotherapie zur Behandlung erwachsener Patientinnen mit Folatrezeptor-Alpha (FRα)-positivem, platinresistentem, hochgradigem serösem Epithelkrebs der Eierstöcke, des Eileiters oder primärem Peritonealkrebs zugelassen, die zuvor ein bis drei systemische Therapien erhalten haben.

Mirvetuximab Soravtansin ist ein gegen FRα gerichtetes Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC). Es besteht aus einem monoklonalen Anti-FRα-Antikörper des IgG1-Subtyps, der mit rekombinanter DNA-Technologie in Ovarialzellen des chinesischen Hamsters hergestellt und über einen spaltbaren Linker (Butansäure, 4-(2-Pyridinyldithio)-2-sulfo-1-(2,5-dioxo1-pyrrolidinyl)-Ester) an ein Maytansinoid DM4, einen Antitubulinwirkstoff, gebunden ist. Mirvetuximab Soravtansin enthält durchschnittlich 3,4 DM4 Payload-Moleküle, die an den Anti-FRαAntikörper gebunden sind.

Wirksamkeit und Sicherheit von Mirvetuximab Soravtansin wurden in der Studie IMGN853-0416 untersucht. In die multizentrische, offene, wirkstoffkontrollierten, randomisierte Phase-III-Studie mit zwei Behandlungsarmen waren Patientinnen mit platinresistentem fortgeschrittenem high-grade serösem epithelialem Ovarial-, primärem Peritoneal- oder Tubenkarzinom aufgenommen wurden.

Quelle

Info der EMA


Freitag, 21. Juni 2019

Olaparib: EU-Kommission erweitert Zulassung

Die EU-Kommission hat am 12. Juni 2019  die Zulassung von Olaparib zu erweitert: Der PARP-Hemmer kann künftig als Erhaltungstherapie nach einer Primärtherapie beim BRCA-mutierten fortgeschrittenen Ovarialkarzinom eingesetzt werden können. Die Empfehlung gilt für die Erhaltungstherapie von erwachsenen Patientinnen mit einem fortgeschrittenen (FIGO Stadium III und IV) BRCA 1/2-mutierten (Keimbahn und/oder somatisch) high-grade epithelialen Ovarial-, Eileiter- oder Peritonealkarzinom nach Ansprechen auf eine Erstlinientherapie mit einer Platin-basierten Chemotherapie.

Quelle:
EPAR der EMA

Dienstag, 7. Mai 2019

Olaparib: EMA empfiehlt Zulassungserweiterung

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom April 2019 empfohlen, die Zulassung von Olaparib zu erweitern.
Der PARP-Hemmer soll künftig als Erhaltungstherapie nach einer Primärtherapie beim BRCA-mutierten fortgeschrittenen Ovarialkarzinom eingesetzt werden können. Die Empfehlung gilt für die Erhaltungstherapie von erwachsenen Patientinnen mit einem fortgeschrittenen (FIGO Stadium III und IV) BRCA 1/2-mutierten (Keimbahn und/oder somatisch) high-grade epithelialen Ovarial-, Eileiter- oder Peritonealkarzinom nach Ansprechen auf eine Erstlinientherapie mit einer Platin-basierten Chemotherapie.

Quelle:
Mitteilung der EMA vom 26. April 2019

Montag, 25. März 2019

Rucaparib: EU-Kommission erweitert Zulassung

Die EU-Kommission hat die Zulassung von Rucaparib (Rubraca, Clovis) erweitert. Es kann nun auch allein zur Erhaltungstherapie von Erwachsenen mit platinsensitivem rezidivierten High-grade-Ovarialkarzinomen eingesetzt werden, die auf eine platinbasierte Chemotherapie partiell oder komplett angesprochen haben.

Info der EMA

Freitag, 23. März 2018

Rucaparib von der EMA zur Zulassung empfohlen

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom März 2018 empfohlen, Rucaparib (Rubraca, Clovis) als Orphan Drug zur oralen Behandlung von Frauen mit fortgeschrittenem oder rezidiviertem Ovarialkarzinom zuzulassen.


Rucaparib ist wie z. B. Olaparib ein PARP-Inhibitor. Häufigste Nebenwirkungen sind Fatigue, Nausea, Kreatininanstieg, Anstieg der Leberenzyme, Erbrechen, Anämie, verminderter Appetit, Dysgeusie, Diarrhö und Thrombozytopenie.

Quelle:
Mitteilung der EMA vom 22. März 2018

Donnerstag, 23. November 2017

Niraparib von der EU-Kommission zugelassen

Die EU-Kommission hat am 20. November 2017 Niraparib (Zejula, Tesaro) als Orphan Drug für die orale Erhaltungstherapie von  erwachsenen Patientinnen mit Rezidiv eines Platin-sensiblen, gering differenzierten serösen Karzinoms der Ovarien, der Tuben oder mit primärer Peritonealkarzinose, die sich unter einer Platin-basierte Chemotherapie in Remission (komplett oder partiell) befinden, zugelassen.

Niraparib ist ähnlich wie Olaparib ein  Inhibitor der Poly-ADP-Ribose-Polymerase (PARP) -1 und -2, die für die DNA-Reparatur von Bedeutung ist.
Sicherheit und Wirksamkeit von Niraparib als Erhaltungstherapie wurden in einer internationalen randomisierten Placebo-kontrollierten Phase-III-Doppelblindstudie (ENGOT-OV16 / NOVA) untersucht.
Bei Frauen mit Ovarialkarzinom kann Niraparib das PFS im Vergleich zu Placebo verlängern. Häufigste Nebenwirkungen sind  Nausea, Thrombozytopenie, Fatigue/Asthenie, Anämie, Konstipation, Erbrechen, Bauchschmerzen, Schmerzen, Neutropenie, Insomnie, Kopfschmerzen, verminderter Appetit, Nasopharyngitis, Diarrhö, Dyspnö, Hypertension, Dyspepsie, Rückenschmerzen, Benommenheit, Husten, Harnwegsinfektionen, Gelenkschmerzen, Palpitationen und Dysgeusie.

Quelle
EPAR der EMA

Freitag, 15. September 2017

Niraparib von der EMA zur Zulassung empfohlen

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom September 2017 empfohlen, Niraparib (Zejula, Tesaro) für die orale Erhaltungstherapie von erwachsenen Patienten mit platinsensitivem hochgradigem serösen epithelialen Ovarialkarzinom zuzulassen, die auf eine platinbasierte Chemotherapie angesprochen haben.  

Niraparib ist ähnlich wie Olaparib ein  Inhibitor der Poly-ADP-Ribose-Polymerase (PARP) -1 und -2. Bei Frauen mit Ovarialkarzinom kann es das PFS im Vergleich zu Placebo verlängern. Häufigste Nebenwirkungen sind  Nausea, Thrombocztopenie, Fatigue/Asthenie, Anämie, Konstipation, Erbrechen, Bauchschmerzen, Schmerzen, Neutropenia, Insomnie, Kopfschmerzen, verminderter Appetit, Nasopharyngitis, Diarrhö, Dyspnö, Hypertension, Dyspepsie, Rückenschmerzen, Benommenheit, Husten, Harnwegsinfektionen, Gelenkschmerzen, Palpitations und Dysgeusie.

Quelle:
Mitteilung der EMA vom 14. September 2017

Freitag, 19. Dezember 2014

Olaparib von der EU-Kommission und der FDA zugelassen

Die EU-Kommission und die FDA haben im Dezember 2014 Olaparib (Lynparza, AstraZeneca) für die Erhaltungstherapie erwachsener Patientinnen zugelassen, die unter einem Platin-sensitivem Rezidiv (PSR) eines BRCA-mutierten (Keimbahn und/oder somatisch), high grade serösen, epithelialen Ovarial-, Eileiter oder primären Peritonealkarzinoms leiden und auf eine Platin-basierte Chemotherapie vollständig oder teilweise ansprechen.


Olaparib ist ein Hemmer von PARP-1, PARP-2 und PARP-3. Die zelluläre DNS ist ständig schädigenden Einflüssen ausgesetzt, deren Auswirkungen durch Reparaturenzyme wieder beseitigt werden können. An der homologen Rekombination sind Tumorsuppressorproteine wie BRCA1 und BRCA2 beteiligt. Zu den Reparaturenzymen gehört ferner die große Familie der Poly-(ADP-ribose)-Ppolymerasen (PARPs), von denen PARP-1 das wichtigste Enzym ist. Es ist an der Reparatur von Einzelstrangbrüchen der DNS beteiligt. Die verschiedenen Reparaturmechanismen können sich gegenseitig ersetzen, fällt ein Mechanismus aus, können DNS-Schäden normalerweise durch weitere Mechanismen wieder repariert werden. So funktioniert beispielsweise bei Zellen mit mutierten BRCA1- oder -2-Genen der Reparaturmechanismus nicht mehr. Wird PARP bei solchen Zellen gehemmt, sterben die Zellen ab. Dieses Vorgehen wird auch als synthetische Letalität bezeichnet.
Olaparib verbesserte in einer Phase-II-Studie das PFS bei Frauen mit Platin-empfindlichen, rezidivierten hochgradig serösen Ovarial-, Eileiter- und Peritonealkarzinomen mit BRCA-Mutationen im Vergleich zu Plazebo von 4,3 auf 11,2 Monate. .
Häufigste Nebenwirkungen waren Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Dyspepsie, Fatigue, Kopfschmerzen, Dysgeusie, verminderter Appetit, Benommenheit, Anämie, Neutropenie und Lymphopenie. Als Teil der Zulassung muss ein Pharmakovigilanzprogramm implementiert werden.

Quelle:
Pressemitteilung der FDA vom 19. Dezember 2014



Sonntag, 26. Oktober 2014

Olaparib von der EMA zur Zulassung empfohlen

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom Oktober 2014 empfohlen, Olaparib (Lynparza, AstraZeneca) für die Erhaltungstherapie erwachsener Patientinnen zuzulassen, die unter einem Platin-sensitivem Rezidiv (PSR) eines BRCA-mutierten (Keimbahn und/oder somatisch), high grade serösen, epithelialen Ovarial-, Eileiter oder primären Peritonealkarzinoms leiden und auf eine Platin-basierte Chemotherapie vollständig oder teilweise ansprechen.
Olaparaib ist ein Hemmer von PARP-1, PARP-2 und PARP-3. Die zelluläre DNS ist ständig schädigenden Einflüssen ausgesetzt, deren Auswirkungen durch Reparaturenzyme wieder beseitigt werden können. An der homologen Rekombination sind Tumorsuppressorproteine wie BRCA1 und BRCA2 beteiligt. Zu den Reparaturenzymen gehört ferner die große Familie der Poly-(ADP-ribose)-Ppolymerasen (PARPs), von denen PARP-1 das wichtigste Enzym ist. Es ist an der Reparatur von Einzelstrangbrüchen der DNS beteiligt. Die verschiedenen Reparaturmechanismen können sich gegenseitig ersetzen, fällt ein Mechanismus aus, können DNS-Schäden normalerweise durch weitere Mechanismen wieder repariert werden. So funktioniert beispielsweise bei Zellen mit mutierten BRCA1- oder -2-Genen der Reparaturmechanismus nicht mehr. Wird PARP bei solchen Zellen gehemmt, sterben die Zellen ab. Dieses Vorgehen wird auch als synthetische Letalität bezeichnet.
Olaparib verbesserte in einer Phase-II-Studie das PFS bei Frauen mit Platin-empfindlichen, rezidivierten hochgradig serösen Ovarial-, Eileiter- und Peritonealkarzinomen mit BRCA-Mutationen im Vergleich zu Plazebo von 4,3 auf 11,2 Monate. .
Häufigste Nebenwirkungen waren Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Dyspepsie, Fatigue, Kopfschmerzen, Dysgeusie, verminderter Appetit, Benommenheit, Anämie, Neutropenie und Lymphopenie. Als Teil der Zulassung muss ein Pharmakovigilanzprogramm implementiert werden.

Quelle:
Mitteilung der EMA vom 23. Oktober  2014



Dienstag, 12. August 2014

Bevacizumab: EU-Kommission erweitert Zulassung

Die EU-Kommission hat die Zulassung von Bevacizumab (Avastin, Roche) beim Ovarialkarzinom erweitert. Bevacizumab kann nun auch in Kombination mit Paclitaxel, Topotecan oder pegyliertem liposomalem Doxorubicin für die Behandlung von Frauen mit rezidiviertem Platin-resistenten Ovarialkarzinom eingesetzt werden, die zuvor nicht mehr als zwei Chemotherapie-Regime erhalten haben und nicht mit Bevacizumab oder einer gegen VEGF gerichteten Substanz behandelt worden sind.
Die Empfehlung stützt sich auf Ergebnisse der Phase-III-Studie AURELIA, in denen eine Therapie mit Bevacizumab plus Chemotherapie bei Frauen mit Platin-resistentem Ovarialkarzinom das PFS im Median fast verdoppelte von 3,4 Monate unter alleiniger Chemotherapie auf 6,7 Monate unter Kombination (HR 0,8, p < 0,0001).

Samstag, 28. Juni 2014

Bevacizumab: EMA empfiehlt Zulassungserweiterung bei Ovarialkarzinom

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom Juni 2014 empfohlen, die Zulassung von Bevacizumab (Avastin, Roche) beim Ovarialkarzinom zu erweitern. Bevacizumab soll künftig in Kombination mit Paclitaxel, Topotecan oder pegyliertem liposomalem Doxorubicin für die Behandlung von Frauen mit rezidiviertem Platin-resistenten Ovarialkarzinom eingesetzt werden können, die zuvor nicht mehr als zwei Chemotherapie-Regime erhalten haben und nicht mit Bevacizumab oder einer gegen VEGF gerichteten Substanz behandelt worden sind.
Die Empfehlung stützt sich auf Ergebnisse der Phase-III-Studie AURELIA.

Quelle:
Mitteilung der EMA vom 26. Juni  2014



Freitag, 21. März 2014

Vintafolid von der EMA zur Zulassung empfohlen

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom März  2014 empfohlen, Vintafolid (Vynfinit, MSD Sharp & Dohme) für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit Folat-Rezeptor-positivem, Platin-resistentem Ovarialkarzinom in Kombination mit pegyliertem liposomalem Doxorubicin bedingt zuzulassen. Gleichzeitig wurde die bedingte Zulassung für Etarfolatid (Folcepri, Endocyte) und i.v. Folsäure (Neocepri, Endocyte) für die diagnostische Bildgebung empfohlen. Alle drei Substanzen sind Orphan Drugs.
Vintafolid ist ein Konjugat von Folsäure an das Vincaalkaloid Desacetyl-Vinblastinhydrazid (DAVLBH). Weil Krebszellen für ihre Wachstum einen hohen Folsäure-Bedarf haben, exprimieren sie hohe Konzentrationen an Folatrezeptor an ihrer Oberfläche. Vintafolid bindet an die Folatrezeptoren und schleust so das zytostatisch wirkende Vincaalkaloid in die Krebszelle ein.
Tumoren mit hoher Expression von Folat-Rezeptoren können mit 99mTc-Etarfolatid nachgewiesen werden. Intravenöse Folsäure-Gaben verbessern hierbei die Bildgebung.

Quelle:
Pressemitteilung der EMA vom 21. März 2014

Samstag, 22. September 2012

Bevacizumab: EMA empfiehlt Zulassungsweiterung für Ovarialkarzinom

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom September 2012 empfohlen, die Zulassung von Bevacizumab (Avastin, Roche)  zur Behandlung von Frauen mit rezidiviertem platinsensitivem Ovarialkarzinom in Kombination mit Carboplatin und Gemcitabin zu erweitern, wenn sie bisher noch nicht mit einem Angiogenesehemmer behandelt worden sind.

Quelle:
Mitteilung der EMA vom 20. September 2012


Sonntag, 27. Januar 2008

„Pille“ verhindert Ovarialkarzinome

Orale Kontrazeptiva senken bis zu 30 Jahre nach dem Absetzen die Häufigkeit von Ovarialkarzinomen. Dies ist das Ergebnis einer Metaanalyse in der Ausgabe des Lancet vom 26. Januar 2008 (2008; 371: 303-14).

Die Ergebnisse der Collaborative Group on Epidemiological Studies of Ovarian Cancer von der Oxford Universität sind basieren auf der bisher größten zusammenfassenden Analyse des verfügbaren Datenmaterials. 45 Studien aus 21 Ländern mit 23.257 Patientinnen mit Ovarialkarzinom und 87.303 Kontrollen wurden analysiert. 31 %der Frauen mit Ovarialkarzinom hatten über 4,4 Jahre orale Kontrazeptiva eingenommen, bei den Kontrollen waren es 37 % über 5,0 Jahre. Nach den Ergebnissen sinkt das Risiko für eine Ovarialkarzinom pro 5 Jahre Einnahme der „Pille“ um 29 %, wenn sie vor weniger als zehn Jahren abgesetzt wurde, und um 19 % pro fünf Jahre Anwendung, wenn die letzte Einnahme zehn bis 19 Jahren zurückliegt. Wurde die "Pille" zuletzt vor 20 bis 29 Jahren eingenommen, war das Risiko pro fünf Jahre Einnahme um 15 % verringert.

Die absolute Schutz-Wirkung ist allerdings nicht sehr groß. Von 1.000 Frauen erkranken 12 Frauen bis zum 75. Lebensjahr an einem Ovarialkarzinom. Bei den Pillen-Anwenderinnen sind es 8 von 1.000 Frauen. Die Sterblichkeit am Ovarialkarzinom wird von 7/1.000 auf 5/1.000 gesenkt. Auf das Risiko für andere Krebserkrankungen wie Brust- oder Zervixkarzinom geht die Untersuchung nicht ein.

Quellen

Collaborative Group on Epidemiological Studies of Ovarian Cancer. Ovarian cancer and oral contraceptives: collaborative reanalysis of data from 45 epidemiological studies including 23257 women with ovarian cancer and 87303 controls. Lancet 2008;371:303-14.

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673608601671/abstract

http://podcast.thelancet.com/audio/lancet/2008/9609_26january.mp3