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Mittwoch, 27. März 2013

GLP-basierte Therapeutika: EMA prüft Risiko für Nebenwirkungen am Pankreas

Die Europäische Zulassungsbehörde (EMA) wird überprüfen, ob bei der Behandlung von Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, die mit GLP1-basierten Therapeutika oder DPP-4-Hemmern behandelt werden ein erhöhtes Risiko für eine Pankreatitis oder eine duktale Metaplasie besteht.

Quelle:
Pressemitteilung der EMA vom 26. März 2013

Mittwoch, 21. April 2010

GLP-1-Agonist Lixisenatid: erste Phase-III-Ergebnisse

Lixisenatid (AVE 0010) ist ein einmal täglich verabreichter GLP-1-Agonist. Erste Ergebnisse aus dem Phase-III-Studienprogramm "Get Goal" zeigen, dass er den HbA1c-Wert im Vergleich zu Plazebo signifikant reduziert: Bei erwachsenen Typ-2-Diabetikern erreichten mehr Patienten einen HbA1c-Wert unter 7 % und eine bessere Blutzuckereinstellung.



An der auf 12 Wochen angelegten Studie nahmen 361 unbehandelte Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 teil, die einen HbA1c-Wert zwischen 7 und 10 % aufwiesen. Die Patienten wurden in eine von vier einmal täglichen Behandlungregimen randomisiert:
  • Lixisenatid in zweistufiger Titration (1 x 10 μg für eine Woche, 1 x 15 μg für eine Woche, dann 1 x 20 μg; n = 120),
  • Lixisenatid in einstufiger Titration (1 x 10 μg für zwei Wochen, danach 1 x 20 μg; n = 119),
  • Plazebo in zweistufiger Titration (n = 61) und
  • Plazebo in einstufiger Titration (n = 61).
Im Vergleich zu Plazebo war der HbA1c-Wert in beiden Patientengruppen mit Lixisenatid-Titration signifikant reduziert, und signifikant mehr Patienten der Lixisenatid-Gruppen verglichen mit Plazebo erreichten einen HbA1c unter 7 % (46,5 bzw. 52,2 % versus 26,8 %), Lixisenatid führte darüber hinaus zu signifikant verbesserten Nüchtern-Plasma- und postprandialen Glucosewerten nach zwei Stunden, mit einem deutlich geringeren Glucoseanstieg zwei Stunden postprandial. Lixisenatid wurde generell gut vertragen. Wie bei dieser Klasse von Arzneimitteln zu erwarten, war die häufigste unerwünschte Wirkung Übelkeit, die bei 20 bis 24 % der mit Lixisenatid behandelten Patienten und bei 4 % der Plazebo-Patienten auftrat. Die Inzidenz einer symptomatischen Hypoglykämie war mit 1,7 % niedrig und in den Lixisenatid- und Plazebo-Gruppen vergleichbar.

„GetGoal“, das klinische Studienprogramm der Phase III für Lixisenatid, wurde im Mai 2008 begonnen. Es beinhaltet multizentrische, randomisierte placebo- oder aktiv kontrollierte Studien, in die über 4.500 Patienten aufgenommen wurden. Die Patientenrekrutierung für die acht anderen Studien des GetGoal-Phase-III-Programms zur Beurteilung der Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Lixisenatid bei erwachsenen Typ-2-Diabetikern, bei denen eine Therapie mit verschiedenen oralen Antidiabetika oder Insulin besteht, wurde Ende 2009 abgeschlossen. Es wird erwartet, dass noch in diesem Jahr mit einem Phase-III-Programm zur Kombinationstherapie bestehend aus Lixisenatid und Insulin glargin begonnen wird.

Quelle:
Pressemitteilung Sanofi-Aventis vom 15. April 2010

Samstag, 20. Februar 2010

Taspoglutid: Neues GLP-Analogon mit langer Halbwertszeit

Taspoglutid (Roche, Ipsen) ist ein GLP-Analogon, das zur Behandlung von Patienten mit Diabetes mellitus geeignet sein könnte, es befindet sich in der Endphase der klinischen Entwicklung. Taspoglutid kann aufgrund seiner langen Halbwertszeit einmal wöchentlich gegeben werden.
Bislang liegen die Ergebnisse von fünf klinischen Phase-III-Studien aus dem Entwicklungsprogramm T-emerge vor, die eine gute blutzuckersenkende Wirksamkeit und Verträglichkeit der Substanz bestätigen.



Quelle
Pressemitteilung der Firma Roche vom 11. Februar 2010

Montag, 10. August 2009

Albiglutid zur Therapie des Typ-2-Diabetes

Albiglutid (vorgesehenes Warenzeichen Syncria, GlaxoSmithKline) ist wie Exenatid (Byetta) und Liraglutid (Victoza) ein Analogon des Glucacon-like-Peptide 1 (GLP-1). Es zeichnet sich jedoch durch eine außerordentlich lange Halbwertszeit aus, die eine subkutane Applikation pro Woche ermöglicht. In Albiglutid ist menschliches GLP-1 an menschliches Albumin gebunden. Anfang des Jahres hat das große Phase-III-Programm Harmony begonnen, in dem Albiglutid in fünf randomisierten Studien gegen verschiedene andere Antidiabetika verglichen werden soll. Die Markteinführung ist derzeit im Jahr 2013 geplant.

Quelle:
D.Seidel,Pressegespräch „Diabetes-Behandlung: Wo stehen wir heute, wohin geht die Therapie von morgen?“, München, 6. August 2009. Veranstalter: GlaxoSmithKline GmbH, München.

Mittwoch, 4. Juni 2008

Liraglutid zur Zulassung eingereicht

Novo Nordisk hat die Zulassung für Liraglutid bei der FDA und der EMEA beantragt.

Liraglutid ist ein einmal täglich applizierbares GLP-1-Analogon (GLP = Glucagon-like Peptide) zur Behandlung von Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2. Wirkungen und Verträglichkeit wurden im Phase-III-Programm LEAD untersucht, das fünf randomisierte, kontrollierte, in über 40 Ländern doppelblind durchgeführte Studien umfasst.

Quelle:
http://www.novonordisk.com/press/sea/sea.asp?sShowNewsItemGUID=efa8ecad-5c41-4d11-a435-3a25b48413ca&sShowLanguageCode=en-GB