Posts mit dem Label Prostatakarzinom werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Prostatakarzinom werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 25. April 2023

Niraparib/Abirateronacetat-Kombination von der EU-Kommission zugelassen

Die EU-Kommission hat am 19. April 2023 die Kombination aus Niraparib und Abirateronacetat als Akeega (Janssen-Cilag) zusätzlich zu Prednison oder Prednisolon für die Behandlung von Männern mit Kastrations-resistentem Prostatakarzinom und BRCA-1/2-Mutationen zugelassen, bei denen eine Chemotherapie nicht indiziert ist.


Mittwoch, 28. Dezember 2022

(177Lu)Lutetiumvipivotidtetraxetan von der EU-Kommission zugelassen

Die EU-Kommission hat am 9. Dezember 2022 das Radiotherapeutikum (177Lu)Lutetiumvipivotid-tetraxetan (Pluvicto, Novartis) in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) mit oder ohne Inhibition des Androgenrezeptor-(AR-)Signalwegs zugelassen zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit progredientem Prostata-spezifischen-Membranantigen-(PSMA-)positivem, metastasiertem, kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC), die zuvor mit einem Inhibitor des AR-Signalwegs und taxanbasierter Chemotherapie behandelt worden sind.

Die aktive Komponente von Pluvicto ist das Radionuklid Lutetium-177, das mit einem niedermolekularen Liganden verbunden ist, der wiederum auf das Transmembranprotein PSMA abzielt und mit hoher Affinität an dieses bindet. Dieses Transmembranprotein wird bei Prostatakrebs stark exprimiert, so auch beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom. Durch die Bindung von Pluvicto an PSMA-exprimierende Tumorzellen führt die Emission von Beta-Minus-Strahlung aus Lutetium-177 therapeutisch an der Zielzelle sowie an umliegenden Zellen zu DNA-Schäden, die zum Zelltod führen können.

Die Wirksamkeit von Pluvicto bei Patienten mit einem progredienten, PSMA-positiven mCRPC wurde im Rahmen der randomisierten, multizentrischen, offenen Phase-III-Studie VISION untersucht. 

Quelle

Info der EMA

Freitag, 20. Mai 2022

Relugolix von der EU-Kommission für die Behandlung von Prostatakarzinom zugelassen

Die EU-Kommission hat am 29. April 2022 die Indikation von Relugolix (Orgovyx, Myovant) erweitert - es kann nun für die orale Behandlung von erwachsenen Patienten mit fortgeschrittenem hormonsensitivem Prostatakarzinom eingesetzt werden.
Relugolix war bereits im Juli 2021 in Kombination mit Estradiol und Norethisteronacetat zur oralen Behandlung von Frauen im gebärfähigen Alter zur Behandlung mäßiger bis starker Symptome von Uterusmyomen zugelassen worden. 

Relugolix ist ein nicht-peptidischer GnRH-Rezeptorantagonist, der kompetitiv an GnRH-Rezeptoren in der anterioren Hypophyse bindet und dadurch die Bindung von nativem GnRH verhindert und den Signalweg der Sekretion von luteinisierendem Hormon (LH) und follikelstimulierendem Hormon (FSH) unterbricht. Infolgedessen wird die Testosteronbildung in den Hoden reduziert. 
Beim Menschen sinken die FSH- und LH-Konzentrationen zu Beginn der Behandlung mit Orgovyx rasch ab, und die Testosteronkonzentrationen werden auf Werte unterhalb der physiologischen Konzentrationen
gesenkt. Die Behandlung ist nicht mit den anfänglichen Erhöhungen der FSH- und LH-Konzentrationen  und des daraus folgenden Testosteronanstiegs („potenzieller symptomatischer Schub“) assoziiert, die bei einer Behandlungseinleitung mit einem GnRH-Analogon beobachtet werden. 
Nach Absetzen der Behandlung kehren die Hypophysen- und Gonadenhormonspiegel auf physiologische Konzentrationen zurück.

Sicherheit und Wirksamkeit von Relugolix wurden in der HERO-Studie untersucht, einer randomisierten, offenen Studie bei erwachsenen Männern mit androgensensitivem fortgeschrittenem Prostatakarzinom, die eine mindestens einjährige Androgendeprivationstherapie benötigten und keine Kandidaten für eine operative oder Strahlentherapie mit kurativer Absicht waren.

Quelle




Dienstag, 14. April 2020

Darolutamid von der EU-Kommission zugelassen

Die EU-Kommission hat am 27. März 2020 Darolutamid (Nubeqa®, Bayer) für die orale Behandlung von Männern mit nicht-metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (nmCRPC) zugelassen, die ein hohes Risiko für die Entwicklung von Metastasen haben.


Darolutamid ist ein nichtsteroidaler Androgenrezeptor-Inhibitor wie z. B. Apalutamid (Erleada®, Bicalutamid (Casodex) oder Enzalutamid (Xtandi), der mit hoher Affinität an den Rezeptor bindet und eine starke antagonistische Wirkung zeigt. Er hemmt kompetitiv die Androgenbindung, die Translokation des Androgenrezeptors in den Zellkern sowie die Rezeptor-vermittelte Transkription. Dies hemmt das Wachstum der Prostatakrebszellen.
Nach den Ergebnissen präklinischer Studien soll Darolutamid im Gegensatz zu anderen Androgenrezeptorinhibitoren die Blut-Hirn-Schranke nur wenig durchdringen.
Darolutamid wird von Bayer und dem finnischen Pharmaunternehmen Orion Corp entwickelt. Es ist bereits in den USA, Brasilien und Japan zugelassen, so Bayer in einer Pressemitteilung vom 31. Januar 2020.
Die Zulassung basiert auf den Ergebnissen der Phase-III-Studie ARAMIS, in der Darolutamid in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) mit alleiniger Androgendeprivationstherapie (ADT) verglichen wurde. In der Studie wurde eine signifikante Verbesserung des metastasenfreien Überlebens (MFS, primärer Endpunkt) für Darolutamid plus ADT gezeigt: Das mediane MFS lag unter Darolutamid plus ADT bei 40,4 Monaten gegenüber nur 18,4 Monaten unter Placebo plus ADT (p < 0,0001). Zudem zeigte das Präparat in der Studie ein vorteilhaftes Sicherheitsprofil.

Quelle
EPAR der EMA

Montag, 3. Februar 2020

Darolutamid von der EMA zur Zulassung empfohlen

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom Januar 2020 empfohlen, Darolutamid (Nubeqa®, Bayer) für die orale Behandlung von Männern mit nicht-metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (nmCRPC) zuzulassen, die ein hohes Risiko für die Entwicklung von Metastasen haben.



Darolutamid ist ein nichtsteroidaler Androgenrezeptor-Inhibitor wie z. B. Apalutamid (Erleada®, Bicalutamid (Casodex) oder Enzalutamid (Xtandi), der mit hoher Affinität an den Rezeptor bindet und eine starke antagonistische Wirkung zeigt. Dies hemmt die Rezeptorfunktion und das Wachstum der Prostatakrebszellen. Nach den Ergebnissen präklinischer Studien soll Darolutamid im Gegensatz zu anderen Androgenrezeptorinhibitoren die Blut-Hirn-Schranke nur wenig durchdringen. 
Darolutamid wird von Bayer und dem finnischen Pharmaunternehmen Orion Corp entwickelt. Es ist bereits in den USA, Brasilien und Japan zugelassen, so Bayer in einer Pressemitteilung vom 31. Januar 2020. 
Die Zulassungsempfehlung basiert auf den Ergebnissen der Phase-III-Studie ARAMIS, in der Darolutamid in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) mit alleiniger Androgendeprivationstherapie (ADT) verglichen wurde. In der Studie wurde eine signifikante Verbesserung des metastasenfreien Überlebens (MFS, primärer Endpunkt) für Darolutamid plus ADT gezeigt: Das mediane MFS lag unter Darolutamid plus ADT bei 40,4 Monaten gegenüber nur 18,4 Monaten unter Placebo plus ADT (p < 0,0001). Zudem zeigte das Präparat in der Studie ein vorteilhaftes Sicherheitsprofil.

Quelle:
Mitteilung der EMA vom 30. Januar 2020

Montag, 5. August 2019

Darolutamid von der FDA zugelassen

Die Food and Drug Administration (FDA) hat am 30. Juli 2019 Darolutamid (Nubeqa, Bayer) zur oralen Behandlung von Patienten mit nicht metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom zugelassen.

Darolutamid ist wie Enzalutamid oder Apalutamid ein Androgenrezeptor-Antagonist. Wirksamkeit und Verträglichkeit wurden in der Phase-III-Studie ARAMIS (Androgen Receptor inhibiting Agent for MetastatIc-free Survival) an mehr als 1500 Patienten mit nicht metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakrebs (nmCRPC) nachgewiesen.

Quelle:
Mitteilung der FDA vom 31. Juli 2019

Donnerstag, 17. Januar 2019

Apalutamid von der EU-Kommission zugelassen

Die EU-Kommission hat am 16. Januar 2019 Apalutamid für die orale Behandlung erwachsener Männer mit nicht-metastasiertem kastrationsresistenten Prostatakarzinom (nm-CRPC) zugelassen, die ein hohes Risiko für die Entwicklung von Metastasen aufweisen


Apalutamid ist ein selektiver Androgenrezeptor(AR)-Inhibitor, der direkt an die Liganden-bindende Domäne des AR bindet. Apalutamid verhindert die nukleäre Translokation des AR, hemmt die DNA-Bindung, hemmt die AR-vermittelte Transkription und zeigt keine agonistische Aktivität am Androgenrezeptor. Die Behandlung mit Apalutamid vermindert die Proliferation der Tumorzellen und steigert die Apoptose, wodurch es zu einer ausgeprägten antitumoralen Aktivität kommt. Ein Hauptmetabolit, N-Desmethylapalutamid zeigte in vitro ein Drittel der Aktivität von Apalutamid.
In der SPARTAN-Studie konnte Apalutamid bei Männern mit M0CRPC und einer PSA-Verdopplungszeit von höchstens zehn Monaten gegenüber Placebo das mediane metastasenfreie Überleben (MFS) signifikant verlängern. Der Androgenrezeptor-Inhibitor reduzierte das Risiko für Fernmetasten oder Tod um 70%.
Zu den am häufigsten Nebenwirkungen gehörten Ermüdung (30%), Hautausschlag (24 % alle Schweregrade und 5 % Grad 3 oder 4), Gewichtsverlust (16%), Arthralgie (16%) und Sturz (16%). Zu weiteren wichtigen Nebenwirkungen zählten Frakturen (12%) und Hypothyreose (8%) [5]. Die Rate an Therapieabbrüchen aufgrund von Nebenwirkungen lag im Apalutamid-Arm bei 11%, verglichen mit 7% im Placebo-Arm. Die Häufigkeit von schwerwiegenden Nebenwirkungen war in beiden Studienarmen vergleichbar.

Quelle
EPAR der EMA

Freitag, 16. November 2018

Apalutamid von der EMA zur Zulassung empfohlen

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom November 2018 empfohlen, Apalutamid (Erleada, Janssen-Cilag) zur oralen Behandlung erwachsener Männer mit nicht metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakarzinom mit hohem Metastasierungsrisiko zuzulassen.


Apalutamid  ist ein selektiver nichtsteroidaler Androgenrezeptor-Inhibitor, der an die Liganden-bindende Domäne des Androgenrezeptors bindet.
In der SPARTAN-Studie verlängerte Apalutamid bei nmCRPC-Patienten das metastasenfreie Überleben von 16,2 Monate (Placebo) auf 40,5 Monate, was einer Hazard Ratio (HR) von 0,27 beziehungsweise einer Risikoreduktion von 72% entspricht.

Quelle:
Mitteilung der EMA vom 15. November 2018

Freitag, 15. September 2017

Padeliporfin von der EMA zur Zulassung empfohlen

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom September 2017 empfohlen, Padeliporfin (Tookad, Steba Biotech) zur parenteralen Anwendung als Teil einer auf photodynamischen Therapie bei erwachsenen Patienten mit bisher nicht behandeltem unilateralen Niedrigrisiko-Adenokarzinom der Prostata zuzulassen, die eine Lebenserwartung von mindestens 10 Jahren haben, sich im klinischen Stadium T1c oder T2a befinden, einen Gleason-Score bis maximal 6, einen PSA-Wert bis maximal 10 ng/ml aufweisen.


Quelle:
Mitteilung der EMA vom 14. September 2017

Dienstag, 4. November 2014

Enzalutamid: EMA empfiehlt Indikationserweiterung

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom Oktober 2014 empfohlen,  die Zulassung von Enzalutamid (_Xtandi, Astellas) zu erweitern. Es soll nun auch für die Behandlung von Männern mit kastrationsresistentem Prostatakarzinom eingesetzt werden können, die nach Versagen einer Androgenunterdrückungstherapie asymptomatisch sind oder nur leichte Symptome haben und bei denen eine Chemotherapie nicht angezeigt ist.

Quelle:
Mitteilung der EMA vom 24. Oktober  2014

Mittwoch, 20. November 2013

Radium-223-chlorid für Patienten mit kastrationsresistentem Prostatakarzinom zugelassen

Die EU-Kommission hat am 14. November 2013 Radium-223-chlorid (Xofigo, Bayer) für die Behandlung von Patienten mit kastrationsresistentem Prostatakarzinom, mit symptomatischen Knochenmetastasen und ohne bekannte viszerale Metastasen zugelassen.

Radium-223-chlorid (Xofigo, Bayer) wird ähnlich wie Calcium in Knochen eingebaut und setzt hier hoch energetisch Strahlung frei, die zytotoxisch auf Krebszellen und Knochenmetastasen wirkt.
Als Teil der Zulassung muss ein Pharmakovigilanzprogramm implementiert werden.

Quelle:
EU-Kommission

Sonntag, 27. Oktober 2013

Denosumab: keine Empfehlung der EMA zum Einsatz bei Patienten mit Prostatakarzinom

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom Oktober 2013 empfohlen, Denosumab (Xgeva, Amgen) nicht für die Behandlung von Patienten mit Prostatakarzinom und hohem Risiko für Knochenmetastasen zu empfehlen, weil der Nutzen das Risiko nicht wesentlich übersteigt.

Quelle:
Mitteilung der EMA vom 24. Oktober 2013

Montag, 23. September 2013

Radium-223-chlorid zur Zulassung empfohlen

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom September 2013 empfohlen,  Radium-223-chlorid (Xofigo, Bayer) für die Behandlung von Patienten mit kastrationsresistentem Prostatakarzinom zuzulassen.

Radium-223-chlorid (Xofigo, Bayer) wird ähnlich wie Calcium in Knochen eingebaut und setzt hier hoch energetisch Strahlung frei, die zytotoxisch auf Krebszellen und Knochenmetastasen wirkt. Es soll für die Behandlung von Erwachsenen mit kastrationsresistentem Prostatakarzinom, symptomatischen Knochenmetastasen und ohne viszerale Metastasen zugelassen werden.
Als Teil der Zulassung soll ein Pharmakovigilanzprogramm implementiert werden.

Quelle:
Mitteilung der EMA vom 19. September 2013

Donnerstag, 19. September 2013

Sipuleucel T von der EU-Kommission zugelassen

Die EU-Kommission hat am 10. September 2013 Sipuleucel T (Provenge, Dendreon) für die Behandlung von Patienten mit Prostatakarzinom zugelassen.

Sipuleucel (Provenge, Dendreon) ist eine Zubereitung aus autologen peripheren mononukleären Blutzellen, die mit saurer Prostataphospatase (PAP) und GM-CSF aktiviert sind. Diese Immuntherapie soll eine gegen saure Prostataphosphatase (PAP) gerichtete Immunantwort induzieren, ein Antigen, das bei den meisten Prostatakarzinomen exprimiert wird. Sipuleucel T ist für die Behandlung von asymptomatischem oder nur wenig symptomatischen metastasiertem  (nicht-viszeralen), kastrationsresistentem Prostatakarzinom bei Männern, bei denen keine Chemotherapie indiziert ist, zugelassen.

Quelle:
Information der EU

Donnerstag, 27. Juni 2013

Enzalutamid von der EU-Kommission bei Prostatakarzinom zugelassen

Die EU-Kommission hat Enzalutamid (Xtandi, Astellas) für die Behandlung von Männern mit metastasiertem kastrationsresistenten Prostatakarzinom zuzulassen, das bei oder nach Docetaxel-Behandlung progredient ist.

Enzalutamid (Xtandi, Astellas) ist ein oral applizierbarer Androgenrezeptorantagonist, der mit einer etwa fünffach höheren Affinität an den Androgenrezeptor bindet als Bicalutamid.



Sicherheit und Wirksamkeit wurden in einer Studie mit 1.199 Patienten untersucht, die zuvor mit Docetaxel behandelt worden waren. Das mediane Gesamtüberleben der Patienten mit Enzalutamid betrug 18,4 Monate im Vergleich zu  13,6 Monaten der Patienten unter Plazebo.
Häufigste Nebenwirkungen waren Schwäche oder Fatigue, Rückenschmerzen, Diarrhö, Gelenkschmerzen, Hitzewallungen, Gelenkschwellungen, muskuloskeletale Schmerzen, Kopfschmerzen, Infektionen der oberen und unteren Atemwege, Benommenheit, Rückenmarkskompression und Cauda-equina-Syndrom, Schlafstörungen, Blut im Urin, Angst und Bluthochdruck.
Enzalutamid wurde von der FDA im August 2012 und von den kanadischen Behörden Ende Mai 2013 zugelassen.

Quelle:
PharmaTimes vom 24. Juni 2013

Mittwoch, 15. Mai 2013

Radium-223-dichlorid von der FDA bei Prostatakarzinom zugelassen

Die Food and Drug Administration (FDA) hat Radium-223-dichlorid (Xofigo, Bayer) für die Behandlung von Männern mit symptomatischem fortgeschrittenem, kastrationsresistentem Prostatakarzinom zugelassen, das in Knochen, aber nicht in andere Organe gestreut hat.

Radium-223-dichlorid (Xofigo, Bayer) wurde von der FDA beschleunigt zugelassen. Es bindet an Knochenmineralien und wirkt dann direkt auf Knochentumoren. Wirksamkeit und Sicherheit wurden in einer Studie an 809 Männen untersucht. Die Männer der Verumgruppe lebten im Median 14 Monate, die der Vergleichsgruppe 11,2 Monate.

Quelle:
Pressemitteilung der FDA vom 15. Mai 2013

Freitag, 26. April 2013

Enzalutamid von der EMA zur Zulassung empfohlen


Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom April 2013 empfohlen, Enzalutamid (Xtandi, Astellas) für die Behandlung von Männern mit metastasiertem kastrationsresistenten Prostatakarzinom zuzulassen, das bei oder nach Docetaxel-Behandlung progredient ist.

Enzalutamid (Xtandi, Astellas) ist ein Androgenrezeptorantagonist, der mit einer etwa fünffach höheren Affinität an den Androgenrezeptor bindet als Bicalutamid.

Sicherheit und Wirksamkeit wurden in einer Studie mit 1.199 Patienten untersucht, die zuvor mit Docetaxel behandelt worden waren. Das mediane Gesamtüberleben der Patienten mit Enzalutamid betrug 18,4 Monate im Vergleich zu  13,6 Monaten der Patienten unter Plazebo.
Häufigste Nebenwirkungen waren Schwäche oder Fatigue, Rückenschmerzen, Diarrhö, Gelenkschmerzen, Hitzewallungen, Gelenkschwellungen, muskuloskeletale Schmerzen, Kopfschmerzen, Infektionen der oberen und unteren Atemwege, Benommenheit, Rückenmarkskompression und Cauda-equina-Syndrom, Schlafstörungen, Blut im Urin, Angst und Bluthochdruck.
Enzalutamid wurde von der FDA im August 2012 zugelassen (siehe med|pharm|text-Blog)

Quelle:
Mitteilung der EMA vom 25. April 2013

Dienstag, 15. Januar 2013

Abirateron: EU-Kommission erweitert Zulassung

Die EU-Kommission hat die Zulassung von Abirateron (Zytiga, Janssen-Cilag) erweitert, es kann nun auch für die Behandlung des metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinoms bei Männern eingesetzt werden, die asymptomatisch oder nur leicht symptomatisch nach dem Versagen der Androgendeprivationsbehandlung und bei denen eine Chemotherapie klinisch noch nicht indiziert ist.

Quelle:
Biospace vom 11. Januar 2013

Samstag, 15. Dezember 2012

Abirateronacetat: FDA erweitert Zulassung für Patienten mit Prostatakarzinom

Die Food and Drug Administration (FDA) hat die Zulassung für Abirateronacetat (Zytiga, Janssen-Cilag) erweitert. Der Androgenbiosynthesehemmer kann nun auch bei Patienten mit fortgeschrittenem kastrationsresistentem Prostatakarzinom ohne Chemotherapie-Vorbehandlung eingesetzt werden.

Quelle:
Pressemitteilung der FDA vom 10. Dezember 2012

Sonntag, 18. November 2012

Abirateron: EMA empfiehlt Zulassungserweiterung

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom November 2012 empfohlen, die Zulassung von Abirateron (Zytiga, Janssen-Cilag) zu erweitern.

Abirateron (Zytiga, Janssen-Cilag) soll nun auch für die Behandlung des metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinoms bei Männern eingesetzt werden können, die asymptomatisch oder nur leicht symptomatisch nach dem Versagen der Androgendeprivationsbehandlung und bei denen eine Chemotherapie klinisch noch nicht indiziert ist.

Quelle:
Mitteilung der EMA vom 15. November 2012