Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom Juli 2016 empfohlen, pegyliertes liposomales Irinotecan (Onivyde, Baxalta) als Orphan Drug zur Behandlung von Patienten mit metastasiertem Adenokarzinom des Pankreas in Kombination mit Fluorouracil und Leucovorin zuzulassen, das nach einer Gemcitabin-basierten Therapie fortgeschritten ist.
Quelle:
Mitteilung der EMA vom 21. Juli 2016
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Montag, 25. Juli 2016
Samstag, 25. Januar 2014
Masitinib: keine Zulassungsempfehlung der EMA
Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der
Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner
Sitzung vom Januar 2014 empfohlen, Masitinib (Masiviera, AB Science) nicht für die Behandlung von Patienten mit Pankreaskarzinom zuzulassen.
Masitinib (Masiviera, AB Science) war am 28. Oktober 2009 als Orphan Drug für die Behandlung von Patienten mit Pankreaskarzinom eingestuft worden. Der Tyrosinkinase-Inhibitor zeigte jedoch in Studien bei Patienten mit Pankreaskarzinom keine Wirksamkeit, nur in Subgruppen waren einzelne Effekte zu sehen. Weil darüber hinaus Zweifel an der Qualität des Produkts bestanden, war der CHMP der Ansicht, dass die Risiken der Substanz höher sind als ihr Nutzen und lehnte es ab, die Zulassung zu empfehlen.
Quelle:
Mitteilung der EMA vom 24. Januar 2014
Masitinib (Masiviera, AB Science) war am 28. Oktober 2009 als Orphan Drug für die Behandlung von Patienten mit Pankreaskarzinom eingestuft worden. Der Tyrosinkinase-Inhibitor zeigte jedoch in Studien bei Patienten mit Pankreaskarzinom keine Wirksamkeit, nur in Subgruppen waren einzelne Effekte zu sehen. Weil darüber hinaus Zweifel an der Qualität des Produkts bestanden, war der CHMP der Ansicht, dass die Risiken der Substanz höher sind als ihr Nutzen und lehnte es ab, die Zulassung zu empfehlen.
Quelle:
Mitteilung der EMA vom 24. Januar 2014
Sonntag, 24. November 2013
nab-Paclitaxel: EMA empfiehlt Zulassungserweiterung für Pankreaskarzinom
Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom November 2013 empfohlen, die Zulassung von nab-Paclitaxel (Abraxane, Celgene) zu erweitern. Es soll nun auch in Kombination mit Gemcitabin für die Erstlinientherapie von Patienten mit metastasiertem Adenokarzinom des Pankreas eingesetzt werden.
Quelle:
Mitteilung der EMA vom 21. November 2013
Quelle:
Mitteilung der EMA vom 21. November 2013
Dienstag, 10. September 2013
Albumin-gebundenes Paclitaxel von der FDA bei Pankreaskarzinom zugelassen
Die Food and Drug Administration (FDA) hat proteingebundenes Paclitaxel (Abraxane) für die Behandlung von Patienten mit Pankreaskarzinom in Kombination mit Gemcitabin zugelassen.
Quelle:
Mitteilung der FDA
Quelle:
Mitteilung der FDA
Samstag, 14. Mai 2011
AkDÄ: Pankreaskarzinome im Zusammenhang mit Exenatid (Byetta®)
Der AkdÄ wurden zwei Fälle gemeldet, bei denen bei mit Exenatid behandelten Patienten ein Pankreaskarzinom diagnostiziert wurde.
Bei einer Recherche in der Datenbank des deutschen Spontanmeldesystems (gemeinsame Datenbank vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, BfArM, und der AkdÄ) wurden insgesamt elf Meldungen von Pankreaskarzinomen im Zusammenhang mit der Gabe von Exenatid gefunden. In einem weiteren Fall wurde ein Pankreaskarzinom bei einem Patienten unter Therapie mit dem 2009 eingeführten GLP-1-Analogon Liraglutid (Victoza®) berichtet, der zuvor mit Exenatid behandelt worden war. Das Alter der elf Patienten (vier Frauen, sieben Männer) liegt im Mittel bei 60,8 Jahren (43-72). Der Zeitraum zwischen dem Beginn der Behandlung mit Exenatid und der Diagnose eines Pankreaskarzinoms betrug im Mittel 12,2 Monate (2-33). Zu bekannten Risikofaktoren für die Entstehung eines Pankreaskarzinoms wie familiäre Belastung, chronische Pankreatitis, Diabetes mellitus, Rauchen und Übergewicht findet man in den Spontanmeldungen nur zu Diabetes mellitus durchgängig Angaben. Andere Neoplasien wurden im Zusammenhang mit Exenatid nur in Einzelfällen gemeldet. Die Anzahl von Meldungen über Pankreaskarzinome im Zusammenhang mit der Gabe anderer Antidiabetika war in der Datenbank des deutschen Spontanmeldesystems nicht auffällig hoch.
Als Ursache für die auffällige Zahl von Meldungen von Pankreaskarzinomen unter Exenatid muss ein sogenannter Reporting Bias in Erwägung gezogen werden. Möglicherweise werden Pankreaskarzinome unter Exenatid-Behandlung eher gemeldet als andere Karzinome, weil Pankreatitiden als unerwünschte Arzneimittelwirkung durch Veröffentlichungen in medizinischen Fachzeitschriften und die Produktinformationen bekannt sind. Zur Frage nach einem Pathomechanismus können die bislang vorliegenden Untersuchungen keine plausible Erklärung bieten.
Quelle:
Bekanntgabe der AkDÄ vom 13. Mai 2011
Bei einer Recherche in der Datenbank des deutschen Spontanmeldesystems (gemeinsame Datenbank vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, BfArM, und der AkdÄ) wurden insgesamt elf Meldungen von Pankreaskarzinomen im Zusammenhang mit der Gabe von Exenatid gefunden. In einem weiteren Fall wurde ein Pankreaskarzinom bei einem Patienten unter Therapie mit dem 2009 eingeführten GLP-1-Analogon Liraglutid (Victoza®) berichtet, der zuvor mit Exenatid behandelt worden war. Das Alter der elf Patienten (vier Frauen, sieben Männer) liegt im Mittel bei 60,8 Jahren (43-72). Der Zeitraum zwischen dem Beginn der Behandlung mit Exenatid und der Diagnose eines Pankreaskarzinoms betrug im Mittel 12,2 Monate (2-33). Zu bekannten Risikofaktoren für die Entstehung eines Pankreaskarzinoms wie familiäre Belastung, chronische Pankreatitis, Diabetes mellitus, Rauchen und Übergewicht findet man in den Spontanmeldungen nur zu Diabetes mellitus durchgängig Angaben. Andere Neoplasien wurden im Zusammenhang mit Exenatid nur in Einzelfällen gemeldet. Die Anzahl von Meldungen über Pankreaskarzinome im Zusammenhang mit der Gabe anderer Antidiabetika war in der Datenbank des deutschen Spontanmeldesystems nicht auffällig hoch.
Als Ursache für die auffällige Zahl von Meldungen von Pankreaskarzinomen unter Exenatid muss ein sogenannter Reporting Bias in Erwägung gezogen werden. Möglicherweise werden Pankreaskarzinome unter Exenatid-Behandlung eher gemeldet als andere Karzinome, weil Pankreatitiden als unerwünschte Arzneimittelwirkung durch Veröffentlichungen in medizinischen Fachzeitschriften und die Produktinformationen bekannt sind. Zur Frage nach einem Pathomechanismus können die bislang vorliegenden Untersuchungen keine plausible Erklärung bieten.
Quelle:
Bekanntgabe der AkDÄ vom 13. Mai 2011
Donnerstag, 18. Juni 2009
Enoxaparin senkt Risiko für TVT bei Patienten mit Pankreaskarzinom
Das niedermolekulare Heparin Enoxaparin senkte bei Patienten mit fortgeschrittenem Pankreaskarzinom das Risiko für tiefe Venenthrombosen signifikant. Dies ergab die CONKO-004-Studie, deren Ergebnisse beim ASCO 2009 in Orlando vorgestellt wurden. Die Rate tiefer Venenthrombosen betrug in der Beobachtungsgruppe 9,9 %, in der Enoxaparin-Gruppe 1,3 %. Dies bedeutet, eine Senkung des relativen Risikos um 87 % (p < 0,01, NNT 12). Schwere Blutungen waren in der Enoxaparin-Gruppe jedoch häufiger, allerdings nicht signifikant. Ob das niedermolekulare Heparin auf OS und PFS wirkt, kann derzeit aber noch nicht gesagt werden.
Quelle:
Riess H, Pelzer U, Deutschinoff G, Opitz B, et al. A prospective, randomized trial of chemotherapy with or without the low molecular weight heparin (LMWH) enoxaparin in patients (pts) with advanced pancreatic cancer (APC): Results of the CONKO 004 trial. J Clin Oncol. 2009; 27(18s): Abstr. LBA4506
Quelle:
Riess H, Pelzer U, Deutschinoff G, Opitz B, et al. A prospective, randomized trial of chemotherapy with or without the low molecular weight heparin (LMWH) enoxaparin in patients (pts) with advanced pancreatic cancer (APC): Results of the CONKO 004 trial. J Clin Oncol. 2009; 27(18s): Abstr. LBA4506
Liposomales Paclitaxel bei Pankreaskarzinom
EndoTAG-1 ist eine neue Zubereitung von kationische Liposomen mit Paclitaxel eingebettet in die Liposomenmembran. Die Liposomen binden sich an negativ geladene Endothelzellen der Tumorgefäße und schleußen dort den Wirkstoff ein. Eine beim ASCO 2009 vorgestellte Phase-II-Studie ergab, dass mit dieser Zubereitung in Kombination mit Gemcitabin bei Patienten mit fortgeschrittenem Pankreaskarzinom ein klarer Überlebensvorteil im Vergleich zu einer Gemcitabin-Monotherapie erreicht werden konnte.
Quelle:
Löhr M, Bodoky G, Fölsch U, Märten A, et al. Cationic liposomal paclitaxel in combination with gemcitabine in patients with advanced pancreatic cancer: a phase II trial. J Clin Oncol. 2009; 27(15s): Abstr. 4526
Quelle:
Löhr M, Bodoky G, Fölsch U, Märten A, et al. Cationic liposomal paclitaxel in combination with gemcitabine in patients with advanced pancreatic cancer: a phase II trial. J Clin Oncol. 2009; 27(15s): Abstr. 4526
nab-Paclitaxel bei Pankreaskarzinom
Nab-Paclitaxel ist eine cremophorfreie Zubereitung mit albumingebundenen 130 nm Paclitaxelpartikeln. Sie nutzen endogene Albuminstoffwechselwege und können so besser in das Tumorgewebe eindringen. Durch Bindung des Albumins an SPARC (secreted protein acid richt in cysteine), die von Pankreaskarzinomzellen überexprimiert werden, reichert sich das Taxan im Tumorgewebe an. Beim ASCO 2009 in Orlando vorgestellte klinische Daten bei Anwendung in Kombination mit Gemcitabin deuten darauf hin, dass diese Therapie für Patienten mit fortgeschrittenem Pankreaskarzinom hilfreich sein könnte.
Quelle:
Von Hoff DD, Ramanathan R, Borad M, Laheru D, et al. SPARC correlation with response to gemcitabine (G) plus nab-paclitaxel (nab-P) in patients with advanced metastatic pancreatic cancer: A phase I/II study. J Clin Oncol. 2009; 27(15s): Abstr. 4525
Quelle:
Von Hoff DD, Ramanathan R, Borad M, Laheru D, et al. SPARC correlation with response to gemcitabine (G) plus nab-paclitaxel (nab-P) in patients with advanced metastatic pancreatic cancer: A phase I/II study. J Clin Oncol. 2009; 27(15s): Abstr. 4525
Freitag, 5. Juni 2009
Hautauschlag als Biomarker bei Patienten mit Pankreaskarzinom
Patienten mit Pankreaskarzinom, die durch die Behandlung mit dem Tyrosinkinasehemmer Erlotinib (Tarceva) einen Hautausschlag erleiden, zeigen ein längeres medianes Gesamtüberleben.
In der internationalen, Plazebo-kontrollierten AViTA-Studie, einer Phase-III-Studie, wurden Wirksamkeit und Verträglichkeit einer Kombination aus Gemcitabin und Erlotinib ohne (n = 301) oder mit Bevacizumab (n = 306) bei Patienten mit metastasiertem Pankreaskarzinom verglichen. Primärer Endpunkt war das Gesamtüberleben (OS), sekundäre Endpunkte waren unter anderem das progressionsfreie Überleben (PFS), die Ansprechraten und die Verträglichkeit. In einer exploratorischen Analyse wurde der Zusammenhang zwischen dem Auftreten und der Stärke eines Hautausschlags mit dem Gesamtüberleben, dem PFS, dem Ansprechen und der Krankheitskontrolle untersucht. Darüber hinaus wurde retrospektiv untersucht, ob sich unterschiedliche Charakteristika der Patienten mit Hautausschlag und bei den Patienten ohne Hautauschlag feststellen ließen.
Die zusätzliche Gabe des Angiogenesehemmers führte im Trend zu einem besseren Gesamtüberleben (Hazard-Ratio [HR] 0,89, p = 0,21; Median 7,1 Monate vs 6,0 Monate für GE-P). Das PFS wurde durch Bevacizumab signifikant verlängert (HR 0,73, p=0,0002).
Ein Hautausschlag wurde nach im Median 16 Tagen bei 62 % der Patienten in der Gemcitabin-Erlotinib-Gruppe (GE-P) und nach im Median 14 Tagen bei 73 % der Patienten beobachtet, die mit Bevacizumab plus Gemcitabin und Erlotinib (GE-B) behandelt wurden. An einem Hautausschlag Schweregrad 1 litten 56,7 % der Patienten der GE-P-Gruppe und 51,2 % der GE-B-Gruppe. Ein Schweregrad ≥ 2 wurde bei 43,3 % der Patienten in der GE-P- und bei 48,8 % der Patienten in der GE-B-Gruppe beobachtet.
Bei Patienten mit Hausausschlag waren die CRP-Werte in beiden Behandlungsarmen häufiger unter 1,4 mg /dl erniedrigt. Raucher entwickelten seltener einen Hautausschlag.
Zwischen Auftreten und Schwere des Hautausschlags und der Gesamtüberlebensrate konnte eine eindeutige Korrelation festgestellt werden. Von Erlotinib profitierten alle Patienten mit einem Hautausschlag des Schweregrades > 1 unabhängig davon, ob sie zusätzlich Bevacizumab erhalten hatten oder nicht. So lag das Gesamtüberleben der Patienten ohne Hautausschlag bei Behandlung mit Gemcitabin plus Erlotinib ± Bevacizumab bei 4,8 Monaten, mit Hautausschlag jeden Schweregrads jedoch bei 8,0 Monaten (HR = 0,54 [0,44-0,65], p<0,0001). Auch das PFS der Patienten mit Hautauschlag war signifikant länger (2,5 vs. 4,6 Monate, HR=0,53, p<0,0001).
Ein Hautausschlags trat dann häufiger auf, wenn die Patienten einen niedrigen Ausgangs-CRP-Wert aufwiesen. Bei Patienten mit einem niedrigen CRP-Ausgangswert war darüber hinaus das Gesamtüberleben signifikant besser (HR = 0,38 [0,29-0,40], p < 0,0001), während sich zwischen Rauchstatus und Überlebensrate kein Zusammenhang erkennen ließ.
Quelle:
C. Verslype, W. Vervenne, J. Bennouna, Y. Humblet, J. Cosaert, E. Van Cutsem. Rash as a marker for the efficacy of gemcitabine plus erlotinib-based therapy in pancreatic cancer: Results from the AViTA Study. Clin Oncol 27:7s, 2009 (suppl; abstr 4532).
In der internationalen, Plazebo-kontrollierten AViTA-Studie, einer Phase-III-Studie, wurden Wirksamkeit und Verträglichkeit einer Kombination aus Gemcitabin und Erlotinib ohne (n = 301) oder mit Bevacizumab (n = 306) bei Patienten mit metastasiertem Pankreaskarzinom verglichen. Primärer Endpunkt war das Gesamtüberleben (OS), sekundäre Endpunkte waren unter anderem das progressionsfreie Überleben (PFS), die Ansprechraten und die Verträglichkeit. In einer exploratorischen Analyse wurde der Zusammenhang zwischen dem Auftreten und der Stärke eines Hautausschlags mit dem Gesamtüberleben, dem PFS, dem Ansprechen und der Krankheitskontrolle untersucht. Darüber hinaus wurde retrospektiv untersucht, ob sich unterschiedliche Charakteristika der Patienten mit Hautausschlag und bei den Patienten ohne Hautauschlag feststellen ließen.
Die zusätzliche Gabe des Angiogenesehemmers führte im Trend zu einem besseren Gesamtüberleben (Hazard-Ratio [HR] 0,89, p = 0,21; Median 7,1 Monate vs 6,0 Monate für GE-P). Das PFS wurde durch Bevacizumab signifikant verlängert (HR 0,73, p=0,0002).
Ein Hautausschlag wurde nach im Median 16 Tagen bei 62 % der Patienten in der Gemcitabin-Erlotinib-Gruppe (GE-P) und nach im Median 14 Tagen bei 73 % der Patienten beobachtet, die mit Bevacizumab plus Gemcitabin und Erlotinib (GE-B) behandelt wurden. An einem Hautausschlag Schweregrad 1 litten 56,7 % der Patienten der GE-P-Gruppe und 51,2 % der GE-B-Gruppe. Ein Schweregrad ≥ 2 wurde bei 43,3 % der Patienten in der GE-P- und bei 48,8 % der Patienten in der GE-B-Gruppe beobachtet.
Bei Patienten mit Hausausschlag waren die CRP-Werte in beiden Behandlungsarmen häufiger unter 1,4 mg /dl erniedrigt. Raucher entwickelten seltener einen Hautausschlag.
Zwischen Auftreten und Schwere des Hautausschlags und der Gesamtüberlebensrate konnte eine eindeutige Korrelation festgestellt werden. Von Erlotinib profitierten alle Patienten mit einem Hautausschlag des Schweregrades > 1 unabhängig davon, ob sie zusätzlich Bevacizumab erhalten hatten oder nicht. So lag das Gesamtüberleben der Patienten ohne Hautausschlag bei Behandlung mit Gemcitabin plus Erlotinib ± Bevacizumab bei 4,8 Monaten, mit Hautausschlag jeden Schweregrads jedoch bei 8,0 Monaten (HR = 0,54 [0,44-0,65], p<0,0001). Auch das PFS der Patienten mit Hautauschlag war signifikant länger (2,5 vs. 4,6 Monate, HR=0,53, p<0,0001).
Ein Hautausschlags trat dann häufiger auf, wenn die Patienten einen niedrigen Ausgangs-CRP-Wert aufwiesen. Bei Patienten mit einem niedrigen CRP-Ausgangswert war darüber hinaus das Gesamtüberleben signifikant besser (HR = 0,38 [0,29-0,40], p < 0,0001), während sich zwischen Rauchstatus und Überlebensrate kein Zusammenhang erkennen ließ.
Quelle:
C. Verslype, W. Vervenne, J. Bennouna, Y. Humblet, J. Cosaert, E. Van Cutsem. Rash as a marker for the efficacy of gemcitabine plus erlotinib-based therapy in pancreatic cancer: Results from the AViTA Study. Clin Oncol 27:7s, 2009 (suppl; abstr 4532).
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