Der Hersteller
informiert in einem Rote-Hand-Brief über Fälle von nekrotisierender
Fasziitis, auch mit Todesfolge, die bei mit Bevacizumab (Avastin) behandelten
Patienten in klinischen Studien und nach Markteinführung berichtet
worden sind.
Die Fälle traten bei Patienten mit verschiedenen Krebsarten auf. In der Mehrzahl der Fälle ist der nekrotisierenden Fasziitis eine Magen-Darm-Perforation, Fistelbildung oder Wundheilungskomplikation vorangegangen.
Nach der Diagnose einer nekrotisierenden Fasziitis sollte die Behandlung mit Bevacizumab abgebrochen und umgehend eine geeignete Behandlung eingeleitet werden. Die Fachinformation wird um entsprechende Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen ergänzt.
Quelle:
AkdÄ Drug Safety Mail vom 17. Mai 2013
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