Freitag, 22. Juli 2022
Ganirelix von der EU-Kommission zugelassen
Dienstag, 19. Juli 2022
COVID-19-Vakzine inaktiviert, adjuvantiert, von der EU-Kommission zugelassen
Die EU-Kommission hat am 24. Juni 2022 eine inaktivierte, adjuvantierte COVID-19-Vakzine (Valneva) zur aktiven Immunisierung zur Vorbeugung gegen durch SARS-CoV-2 hervorgerufenes COVID-19 bei Personen zwischen 18 und 50 Jahren zugelassen. Der Impfstoff muss gemäß den amtlichen Empfehlungen verwendet werden.
COVID-19-Impfstoff (inaktiviert, adjuvantiert) Valneva (VLA2001) ist ein gereinigter, inaktivierter und adjuvantierter Ganzvirus-Impfstoff gegen SARS-CoV-2 (Wuhan-Stamm hCoV-19/Italy/INMI1-isl/2020), der in Vero-Zellen gezüchtet wird.
Durch das Herstellungsverfahren für den Impfstoff ist das Virus zur Vermehrung unfähig und präsentiert intakte Spike-Proteine auf der Virenoberfläche. Adjuvanzien werden hinzugefügt, um die Stärke der durch den Impfstoff vermittelten Immunantwort zu erhöhen.
Nach der Verabreichung induziert VLA2001 SARS-CoV-2-neutralisierende Antikörper sowie zelluläre Immunantworten (Th1) gegen das Spike-Protein und andere Oberflächenproteine, die zum Schutz gegen COVID-19 beitragen können. Durch Verwendung dieses Impfstoffs ist die zelluläre Immunantwort also nicht auf das S-Protein beschränkt, sondern auch gegen andere Oberflächenantigene von SARS-CoV-2 gerichtet. Es gibt keine Daten zur Induktion einer humoralen Immunreaktion gegen Antigene von SARS-CoV-2 jenseits des S-Proteins bei Menschen.
Quelle
Olipudase alfa von der EU-Kommission zugelassen
EPAR der EMA
Avalglucosidase alfa von der EU-Kommission zugelassen
Birkenrindenextrakt von der EU-Kommission zugelassen
Freitag, 24. Juni 2022
Capmatinib von der EU-Kommission zugelassen
Dienstag, 21. Juni 2022
Linzagolix Cholin von der EU-Kommission zugelassen
Mittwoch, 8. Juni 2022
Mosunetuzamb von der EU-Kommission zugelassen
Freitag, 3. Juni 2022
Ciltacabtagen autoleucel von der EU-Kommission zugelassen
Die EU-Kommission hat am 25. Mai 2022 Ciltacabtagen autoleucel (Carvytki, Janssen-Cilag) für die CAR-T-Zell-Therapie erwachsener Patienten mit rezidiviertem und refraktärem multiplen Myelom zugelassen, die zuvor bereits mindestens drei Therapien erhalten haben, darunter einen Immunmodulator, einen Proteasom-Inhibitor sowie einen anti-CD38-Antikörper, und die während der letzten Therapie eine Krankheitsprogression zeigten.
Ciltacabtagen autoleucel ist ein genetisch modifiziertes, auf autologen Zellen basierendes Produkt, das T-Zellen enthält, die ex vivo mit einem replikationsinkompetenten lentiviralen Vektor transduziert wurden, der für einen chimären Antigenrezeptor (CAR) gegen das B-Zell-Reifungsantigen (BCMA, B-Cell maturation Antigen) kodiert. Dieser CAR enthält zwei Einzeldomänen-Antikörper, die mit einer co- stimulatorischen 4-1BB-Domäne und einer CD3-zeta-Signaldomäne verbunden sind.
Dieser CAR identifiziert und eliminiert Zellen, die BCMA exprimieren. BCMA wird hauptsächlich auf der Oberfläche von Zellen der B-Linie des malignen multiplen Myeloms sowie von B-Zellen und Plasmazellen im Spätstadium exprimiert.
Quelle
Polatuzumab Vedotin: Zulassung von der EU-Kommission erweitert
Die EU-Kommission hat die Zulassung von Polatuzumab Vedotin (Polivy Roche) erweitert, es kann nun in Kombination mit Rituximab , Cyclophosphamid, Doxorubicin und Prednison (Polivy + R-CHP) als Erstlinien-Therapie zur Behandlung erwachsener Patienten mit diffusem großzelligen B-Zell-Lymphom eingesetzt werden.
Am 16. Januar 2020 war Polatuzumab Vedotinin Kombination mit Bendamustin und Rituximab bedingt für die parenterale Behandlung von erwachsenen Patienten mit rezidiviertem/refraktärer diffusem großen B-Zell-Lymphom zugelassen worden, wenn sie keine Kandidaten für eine Stammzelltransplantation sind.
Polatuzumab Vedotin ist ein Antikörper-Konjugat, in dem der gegen CD79b gerichtete Antikörper Polatuzumuab mit dem Antimitotikum Monomethylauristatin E (MMAE) konjugiert ist. Nach Bindung an den CD79b-Rezeptor wird MMAE an die B-Zellen abgegeben und kann dort seine toxische Wirkung entfalten.
Quelle
EPAR der EMA