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Samstag, 5. November 2011

FDA: TNF-alpha-Blocker und Risiko von Krebserkrankungen bei Kindern

Die Food and Drug Administration (FDA) überprüft, ob die Anwendung von TNF-alpha-Blockern für Kinder und junge Erwachsene bis zu einem Alter von 30 Jahren mit einem erhöhten Risiko für maligne Erkrankungen assoziiert ist.

Die FDA fordert von den Herstellern von Infliximab, Etanercept, Adalimumab, Certolizumab pegol und Golimumab eine verstärkte Surveillance und von den behandelnden Ärzten eine erhöhte Aufmerksamkeit hinsichtlich maligner Erkrankungen bei jungen Patienten, die mit diesen TNF-alpha-Blockern behandelt werden. Die Daten werden von der FDA über die nächsten 10 Jahre regelmäßig überprüft.

Quelle:
Sicherheitsmitteilung der FDA vom 4. November 2011

Mittwoch, 6. Mai 2009

Rheumatoide Arthrtitis: Wann zu Rituximab wechseln?

Eine prospektive Kohortenstude mit 318 RA-Patienten ergab, dass Rituximab besonders gut bei den Patienten wirkte, bei denen eine vorherige Behandlung mit einem TNF-Blocker nicht ausreichend wirkte. Dann besserte sich der DAS28 mit Rituximab signifikant stärker als mit einem alternativ eingesetzten TNF-Blocker. Wurde aus anderen Gründen vom TNF-Blocker auf Rituximab gewechselt, waren beide Therapien vergleichbar wirksam.
Die Ergebnisse waren unabängig von der Zahl der vorher unwirksamen TNF-Blocker-Therapien, dem Typ des TNF-Blocker oder der Begleitbehandlung mit DMARDs.

Quelle:
Finckh A, et al. Which subgroup of rheumatoid arthritis patients benefits from switching to rituximab versus alternative anti-TNF agents after previous failure to anti-TNF agent? Ann Rheum Dis. Published Online First: 4 May 2009. doi:10.1136/ard.2008.105064

Samstag, 19. April 2008

Rheumatoide Arthritis: Früher Therapiebeginn verbessert Prognose

Eine frühe Diagnose mit frühem Therapiebeginn ist für den Verlauf einer rheumatoiden Arthritis entscheidend. Wirken Basistherapeutika, z. B. Methotrexat, und Biologicals wie TNF-Hemmer nicht mehr oder werden sie nicht vertragen, kann nun die Therapie mit Rituximab oder Abatacept weiter geführt werden.
Rituximab wird in einer Dosierung von 1.000 mg nach Prämedikation mit Paracetamol, einem Antihistaminikum und einem Glucocorticoid zweimal im Abstand von zwei Wochen infundiert. Weitere Behandlungen nach 6 bis 9 Monaten erhalten den Therapieerfolg oder können ihn weiter steigern.


Quelle:

Dr. Heidi Bauer, Wiesbaden, Dr. Brigitte Krummel-Lorenz, Frankfurt, Presse-Workshop der Roche Pharma AG im Rahmen der 114. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin, Wiesbaden, 2. April 2008.