Freitag, 25. August 2023
Atogepant von der EU-Kommission zugelassen
Freitag, 11. Februar 2022
Eptinezumab von der EU-Kommission zugelassen
Die EU-Kommission hat am 24. Januar 2022 Eptinezumab (Vyepti, Lundbeck) als Infusion zur Migräneprophylaxe bei Erwachsenen mit mindestens 4 Migränetagen pro Monat zugelassen.
Eptinezumab ist wie Erenumab, Galcanezumab und Fremanezumab einen monoklonaler Antikörper, der an das Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP) bindet. Während dies bislang verfügbaren Substanzen subkutan per Fertigpen oder -spritze appliziert werden können, wird Eptinezumab infundiert. Die Applikation erfolgt alle drei Monate und dauert etwa 30 Minuten.
Eptinezumab wurde in zwei placebokontrollierten Studien zur präventiven Behandlung von Migräne untersucht: PROMISE 1 wurde an Patienten mit episodischer Migräne (n = 888) und PROMISE 2 an Patienten mit chronischer Migräne (n = 1 072) durchgeführt.
Quelle
Info der EMA
Donnerstag, 4. April 2019
Fremanezumab von der EU-Kommission zugelassen
Fremanezumab ist wie z. B. Galcanezumab ein monoklonaler Antikörper, der zur Prävention der Migräne eingesetzt werden kann. Fremanezumab bindet selektiv an Calcitonin Gene-Related-Peptide (CGRP) und hindert beide CGRP-Isoformen an der Bindung an den CGRP-Rezeptor. Wenngleich der genaue Wirkungsmechanismus, mit dem Fremanezumab Migräneanfälle verhindert, unbekannt ist, geht man davon aus, dass die Prävention der Migräne durch die bewirkte Modulierung des Trigeminussystems entsteht.
CGRP wirkt als proinflammatorisches Neuropeptid stark gefäßerweiternd und ist damit zentral an der Schmerzauslösung sowie der neurogenen Entzündung beteiligt. Da Patienten während akuter Migräneattacken erhöhte CGRP-Spiegel aufweisen, dürfte CGRP eine entscheidende Rolle bei der Vermittlung des Migräne-Schmerzes zukommen. Die intravenöse Infusion von CGRP löst bei Patienten migräneähnliche Kopfschmerzen aus.
Die Wirksamkeit von Fremanezumab wurde in zwei randomisierten, 12-wöchigen, doppelblinden, placebokontrollierten Phase-III-Studien an erwachsenen Patienten mit episodischer (Studie 1) und chronischer Migräne (Studie 2) untersucht.
Quelle
EPAR der EMA
Dienstag, 20. November 2018
Galcanezumab von der EU-Kommission zugelassen
Galcanezumab ist wie Fremenezumab ein monoklonaler Antikörper, der zur Prävention der Migräne eingesetzt werden kann. Er bindet an das Calcitonin Gene-Related-Peptide (CGRP). CGRP wirkt als proinflammatorisches Neuropeptid stark gefäßerweiternd und ist damit zentral an der Schmerzauslösung sowie der neurogenen Entzündung beteiligt. Da Patienten während akuter Migräneattacken erhöhte CGRP-Spiegel aufweisen, dürfte CGRP eine entscheidende Rolle bei der Vermittlung des Migräne-Schmerzes zukommen. Die intravenöse Infusion von CGRP löst bei Patienten migräneähnliche Kopfschmerzen aus.
Galcanezumab bindet an CGRP mit hoher Affinität (KD = 31 pM) und hoher Spezifität (> 10.000-fach im Vergleich zu den verwandten Peptiden Adrenomedullin, Amylin, Calcitonin und Intermedin).
Wirksamkeit und Sicherheit von Galcanezumab wurden in drei randomisierten placebokontrollierten, doppelblinden Phase-3-Studien mit erwachsenen Migräne-Patienten (N=2886) untersucht. Die 2 Studien bei episodischer Migräne (EVOLVE-1 und EVOLVE-2) schlossen Patienten ein, die die International Classification of Headache Disorders (ICHD)-Kriterien der Diagnose einer Migräne mit oder ohne Aura mit 4-14 Migräne-Kopfschmerztagen pro Monat erfüllten. Die Studie bei chronischer Migräne (REGAIN) schloss Patienten ein, die die ICHD-Kriterien für chronische Migräne mit ≥ 15 Kopfschmerztagen pro Monat, davon mindestens 8 mit Merkmalen einer Migräne, erfüllten.
Quelle
EPAR der EMA
Freitag, 21. September 2018
Galcanezumab von der EMA zur Zulassung empfohlen
Galcanezumb ist wie Erenumab ein monoklonaler Antikörper, der zur Prävention der Migräne eingesetzt werden kann. ER bindet selektiv an den Rezeptor des Calcitonin Gene-Related-Peptide (CGRP). CGRP wirkt als proinflammatorisches Neuropeptid stark gefäßerweiternd und ist damit zentral an der Schmerzauslösung sowie der neurogenen Entzündung beteiligt. Da Patienten während akuter Migräneattacken erhöhte CGRP-Spiegel aufweisen, dürfte CGRP eine entscheidende Rolle bei der Vermittlung des Migräne-Schmerzes zukommen. Die intravenöse Infusion von CGRP löst bei Patienten migräneähnliche Kopfschmerzen aus.
Quelle:
Mitteilung der EMA vom 20. September 2018
Dienstag, 31. Juli 2018
Erenumab von der EU-Kommission zugelassen
Erenumab ist der erste monoklonale Antikörper, der zur Prävention der Migräne eingesetzt werden kann. Erenumab bindet selektiv an den Rezeptor des Calcitonin Gene-Related-Peptide (CGRP). CGRP wirkt als proinflammatorisches Neuropeptid stark gefäßerweiternd und ist damit zentral an der Schmerzauslösung sowie der neurogenen Entzündung beteiligt. Da Patienten während akuter Migräneattacken erhöhte CGRP-Spiegel aufweisen, dürfte CGRP eine entscheidende Rolle bei der Vermittlung des Migräne-Schmerzes zukommen. Die intravenöse Infusion von CGRP löst bei Patienten migräneähnliche Kopfschmerzen aus.
Donnerstag, 7. Juni 2018
Erenumab von der EMA zur Zulassung empfohlen
Erenumab ist der erste monoklonale Antikörper, der zur Prävention der Migräne eingesetzt werden soll. Erenumab bindet selektiv an den Rezeptor des Calcitonin Gene-Related-Peptide (CGRP). CGRP wirkt als proinflammatorisches Neuropeptid stark gefäßerweiternd und ist damit zentral an der Schmerzauslösung sowie der neurogenen Entzündung beteiligt. Da Patienten während akuter Migräneattacken erhöhte CGRP-Spiegel aufweisen, dürfte CGRP eine entscheidende Rolle bei der Vermittlung des Migräne-Schmerzes zukommen.
Wirksamkeit und Verträglichkeit won Erenumab urden zwei großen Studien mit 667 Patienten mit chronischer und mit 955 Patienten mit episodischer Migräne untersucht.
Die FDA hat Erenumab vor einigen Tagen zugelassen.
Quelle:
Mitteilung der EMA vom 1. Juni 2018
Donnerstag, 24. Mai 2018
Erenumab von der FDA zugelassen
Erenumab ist der erste für die Migräneprophylaxe zugelassen CGRP-Antikörper. Der monoklonale Antikörper blockiert den Rezeptor des Calcitonin Gene Related Peptide (CGRP-R). Es wird angenommen, dass CGRP eine entscheidende Rolle bei der Migräne spielt. Erenumab wird einmal monatlich per Autoinjektor subkutan verabreicht und erfordert keine initiale Loading-Dosis.
In den Phase-II- und III-Studien bei chronischer und episodischer Migräne erreichte Erenumab im Vergleich zu Placebo eine signifikante Reduktion sowohl der monatlichen Migränetage als auch des Gebrauchs von Migräne-Akutmedikamenten. Die Wirkung auf die monatlichen Migränetage blieb über die Dauer von bis zu 15 Monaten bestehen, wie eine laufende Open-Label-Verlängerungsstudie bei episodischer Migräne (4 bis 14 Kopfschmerz- tage pro Monat) zeigte.
Quelle:
FDA-Pressemitteilung vom 17.5.2018
Pressemitteilung Novartis vom 23.5.2018
Montag, 31. März 2014
Topiramat: FDA erweitert Zulassung zur Migräneprophylaxe für Jugendliche
Topiramat (Topamax, Janssen-Cilag) ist seit vielen Jahren zur Behandlung der Epilepsie zugelassen, in den USA wurde die Zulassung im Jahr 2004 für den Einsatz zur Migräneprophylaxe bei Erwachsenen erweitert. Nun hat die FDA mit Topiramat erstmals ein Arzneimittel für Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren für die Migräneprophylaxe zugelassen.
Wirksamkeit und Verträglichkeit wurden in einer Studie mit 103 Teilnehmern nachgewiesen. Die Häufigkeit von Migräneattacken nahm in der Topiramat-Gruppe um 72 %, in der Plazebo-Gruppe um 44 % ab.
Quelle:
Pressemitteilung der FDA vom 28. März 2014