Dienstag, 29. März 2011

FDA: Zulassung von Ipilimumab für metastasiertes Melanom

Die Food and Drug Administration (FDA) hat den monoklonalen Antikörper Ipilimumab (Yervoy, BMS) für die Behandlung von Patienten mit metastasiertem Melanom zugelassen.

Ipilimumab ist ein humaner IgG-Antikörper, der an den Rezeptor CTLA-4 (zytotoxisches T-Lymphozyten-assoziiertes Antigen 4) bindet. Der Rezeptor wird an Oberflächen von T-Lymphozyten exprimiert und hemmt normalerweise die Aktivierung der T-Zellen. Ipilimumab hebt diese Blockade auf und verstärkt dadurch die gegen die Krebszellen gerichtete Immunantwort.
Zu den Nebenwirkungen von Ipilimumab zählen Fatigue, Durchfall, Hautausschlag, endokrine Störungen sowie Kolitiden. Schwere oder tödliche Autoimmunreaktionen wurden bei 12,9 % der mit Ipilimumab behandelten Patienten gesehen.
Auf Grund der ungewöhnlichen und schweren Nebenwirkungen wurde Ipilimumab nur unter strengen Auflagen zugelassen.

Quelle:
Pressemitteilung der FDA vom 25. März 2011

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