Posts mit dem Label Alendronsäure werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Alendronsäure werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 6. Mai 2008

Osteoporose-Prävention: gibt es Unterschiede?

Anhand der Daten von über 43.000 Patienten wurde die Wirksamkeit von oralen Bisphosphonaten, nasalem Calcitonin und Raloxifen auf nicht vertebrale Frakturen in den ersten 12 Monaten nach Beginn der Behandlung verglichen. 1051 Frakturen traten in diesem Zeitraum auf. Zwischen den Patienten, die Risedronsäure, Alendronsäure und Raloxifen einnahmen, bestanden keine Unterschiede in der Frakturrate. Bei den Patienten mit einer Fraktur in der Anamnese war die Frakturrate ind der Raloxifen-Gruppe höher als in der Alendronsäure-Gruppe. Auch die Patienten, die nasal Calcitonin anwendeten, hatten eine höhere Frakturrate als die die Patienten der Alendronsäure-Gruppe. Die Aussagen der Studie sind dadurch etwas eingeschränkt, weil die Compliance der Patienten und die Verträglichkeit der unterschiedlichen Therapieformen nicht erfasst wurden. Da insgesamt nur wenig Frakturen auftraten, kann nicht ausgeschlossen werden, dass dennoch Unterschiede bestehen.

Quelle:
Cadaratte SM. et al. Relative effectiveness of osteoporisis drugs for preventing nonvertebral fracture. Ann Intern Med 2008;148:637-46.
http://www.annals.org/cgi/content/abstract/148/9/637?etoc

Dienstag, 18. März 2008

Kein erhöhtes Risiko für Vorhofflimmern durch Bisphosphonate

Die Bisphosphonate Etidronsäure und Alendronsäure erhöhten das Risiko für Vorhofflimmern und –flattern nicht. Dies ergab eine Bevölkerungs-basierte Fallkontrollstudie in Dänemark mit 13.586 Patienten mit Vorhofflimmern und –flattern und 68.054 Kontrollpersonen. Bei den Patienten mit Herzrhythmusstörungen verwendeten 3,2 % Bisphosphonate, in der Kontrollgruppe waren es 2,9 %. Etidronsäure und Alendronsäure wurden in beiden Gruppen in nahezu gleicher Einnahmehäufigkeit verwendet.

Quelle:
Sørensen HT, et al. Use of bisphosphonates among women and risk of atrial fibrillation and flutter: population based case-control study. BMJ 2008;Online first. doi:10.1136/bmj.39507.551644.BE
http://bmj.com/cgi/content/abstract/bmj.39507.551644.BEv1?papetoc