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Montag, 21. Dezember 2015

Eisen(III)-maltol von der EMA zur Zulassung empfohlen

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom Dezember 2015 empfohlen, Eisen(III)maltol (Feraccru, Iron Therapeutics) in Form von Hartkapseln mit 30 mg für die Behandlung von Erwachsenen mit Eisenmangelanämie bei entzündlichen Darmerkrankungen zuzulassen.
Bei Einnahme von Eisenmaltol steigen die Hämoglobinspiegel. Häufigste unerwünschte Wirkungen sind Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung, Diarrhö und Übelkeit.

Quelle:
Mitteilung der EMA vom 17. Dezember 2015

Samstag, 21. April 2012

Ferumoxytol von der EMA zur Zulassung empfohlen

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom 16. bis 19. April 2012 die Zulassung von Ferumoxytol (Rienso, Takeda) zur Behandlung von Patienten mit Eisenmangelanämie bei chronischer Nierenerkrankung empfohlen.

Ferumoxytol (Renso, Takeda) ist eine kolloidaler Eisen-Kohlenhydratkomplex zur intravenösen Anwendung, der den Hämoglobinspiegel erhöht. Häufigste Nebenwirkungen sind Diarrhö, Übelkeit, Verstopfung, Kopfschmerzen, Schwindel und Hypotonie. Ferumoxytol soll für die intravenöse Behandlung der Eisenmangelanämie bei Erwachsenen mit chronischer Nierenerkrankung zugelassen werden. Die Diagnose des Eisenmangels muss auf geeigneten Labortests beruhen.

Quelle:
Mitteilung der EMA vom 19. April 2012