Die EU-Kommission hat im November 2018 Doravirin/Lamivudin/Tenofovir disoproxil (Delstrigo, MSD) für die orale Behandlungvon Erwachsenen mit HIV-Infektion zugelassen, die keine Resistenz gegen NNRTI wie Lamivudin oder Tenofovir aufweisen.
Doravirin (Pifeltro) ist in Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln angezeigt für die Behandlung von Erwachsenen, die mit dem humanen Immundefizienzvirus (HIV-1) infiziert sind. Die HI-Viren dürfen keine Mutationen aufweisen, die bekanntermaßen mit einer Resistenz gegen die Substanzklasse der NNRTI (nichtnukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren) assoziiert sind.
Doravirin ist ein nicht-nukleosidischer HIV-1-Reverse-Transkriptase-Inhibitor aus der Gruppe der
Pyridinone. Es hemmt die HIV-1-Replikation durch nicht-kompetitive Hemmung der HIV-1 ReverseTranskriptase (RT). Doravirin hemmt weder die humanen zellulären DNA-Polymerasen α und ß noch die mitochondriale DNA-Polymerase γ.
Quelle
EPAR der EMA
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Dienstag, 27. November 2018
Freitag, 21. September 2018
Doravirin und Doravirin/Lamivudin/Tenofovir disoproxil von der EMA zur Zulassung empfohlen
Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom September 2018 empfohlen, Doravirin (Pifeltro, MSD) sowie Doravirin/Lamivudin/Tenofovir disoproxil (Delstrigo, MSD) für die orale Behandlungvon Erwachsenen mit HIV-Infektion zuzulassen, die keine Resistenz gegen NNRTI wie Lamivudin oder Tenofovir aufweisen.
Doravirin ist eine neuer NNRTI.
Quelle:
Mitteilung der EMA vom 20. September 2018
Doravirin ist eine neuer NNRTI.
Quelle:
Mitteilung der EMA vom 20. September 2018
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