Die EU-Kommission hat am 20. Februar 2019 Lusutrombopag (Lusutrombopag Shionogi) zur oralen Behandlung der schweren Thrombozytopenie bei Erwachsenen mit chronischer Lebererkrankung zugelassen, die sich einer invasiven Prozedur unterziehen müssen.
Lusutrombopag ist eine Thrombopoetin(TPO)-Rezeptoragonist. Lusutrombopag wirkt auf die
hämatopoetischen Stammzellen und auf die Transmembrandomäne der in den Megakaryozyten exprimierten humanen TPO-Rezeptoren und regt so die Proliferation und Differenzierung der Megakaryozyten über einen vergleichbaren Signaltransduktionsweg für die Up-Regulation der Produktion an, den auch endogenes TPO verwendet, und führt somit zur Thrombozytopoese.
Damit wird der Bedarf an Thrombozytentransfusionen vor invasiven Eingriffen verringert und eine Notfalltherapie bei Blutungen innerhalb von 7 Tagen nach der Prozedur ermöglicht.
Wirksamkeit und Verträglichkeit wurden in zwei randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Phase-III-Studien in Japan und in anderen Ländern nachgewiesen.
Quelle
EPAR der EMA
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Donnerstag, 21. Februar 2019
Montag, 17. Dezember 2018
Lusutrombopag von der EMA zur Zulassung empfohlen
Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom Dezember 2018 empfohlen, Lusutrombopag (Lusutrombopag Shionogi) zur oralen Behandlung der schweren Thrombozytopenie bei Erwachsenen mit chronischer Lebererkrankung zuzulassen, die sich einer invasiven Prozedur unterziehen müssen.
Lusutrombopag ist eine Thrombopoetin(TPO)-Rezeptoragonist, der Proliferation und Differenzierung von Megakaryozyten-Vorläuferzellen induziert und so Thrombozytopoese führt. Damit wird der Bedarf an Thrombozytentransfusionen vor invasiven Eingriffen verringert und eine Notfalltherapie bei Blutungen innerhalb von 7 Tagen nach der Prozedur ermöglicht.
Quelle:
Mitteilung der EMA vom 14. Dezember 2018
Lusutrombopag ist eine Thrombopoetin(TPO)-Rezeptoragonist, der Proliferation und Differenzierung von Megakaryozyten-Vorläuferzellen induziert und so Thrombozytopoese führt. Damit wird der Bedarf an Thrombozytentransfusionen vor invasiven Eingriffen verringert und eine Notfalltherapie bei Blutungen innerhalb von 7 Tagen nach der Prozedur ermöglicht.
Quelle:
Mitteilung der EMA vom 14. Dezember 2018
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