Die FDA warnt vor schweren zentralnervösen Reaktionen aufgrund von Wechselwirkungen zwischen Linezolid und Antidepressiva, die auf das serotonerge System wirken.
Das Antibiotikum Linezolid hemmt die Monoaminoxidase A, die den Abbau von Serotonin im Gehirn fördert. Möglicherweise bauen sich bei gleichzeitiger Gabe von Linezolid und serotonerg wirkenden Antitdepressiva hohe Serotoninspiegel im Gehirn auf, die Nebenwirkungen auslösen können.
Quelle:
Sicherheitsmeldung der FDA vom 26. Juli 2011
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Freitag, 29. Juli 2011
FDA: Warnung vor Interaktionen zwischen Methylenblau und Antidepressiva
Die FDA warnt vor schweren zentralnervösen Reaktionen aufgrund von Wechselwirkungen zwischen Methyelnblau und Antidepressiva, die auf das serotonerge System wirken.
Methylenblau hemmt die Monoaminoxidase A, die den Abbau von Serotonin im Gehirn fördert. Möglicherweise bauen sich bei gleichzeitiger Gabe von Methylenblau und serotonerg wirkenden Antitdepressiva hohe Serotoninspiegel im Gehirn auf, die Nebenwirkungen auslösen können.
Quelle:
Sicherheitsmeldung der FDA vom 26. Juli 2011
Methylenblau hemmt die Monoaminoxidase A, die den Abbau von Serotonin im Gehirn fördert. Möglicherweise bauen sich bei gleichzeitiger Gabe von Methylenblau und serotonerg wirkenden Antitdepressiva hohe Serotoninspiegel im Gehirn auf, die Nebenwirkungen auslösen können.
Quelle:
Sicherheitsmeldung der FDA vom 26. Juli 2011
Donnerstag, 17. April 2008
Zum Stellenwert der Antidepressiva
Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) äußert sich ausführlich zum Stellenwert von Antidepressiva, weil aufgrund zweier neuer Studien eine erneute Diskussion um Wirksamkeit und Stellenwert aufgekommen ist. Die AkDÄ weist deutlich darauf hin, dass die veröffentlichten Erkenntnisse jedoch nicht neu sind und bereits in verschiedenen Leitlinien berücksichtigt wurden.
Lesenswerter Kommentar der AkdÄ unter
http://www.akdae.de/47/Antidepressiva.pdf
Lesenswerter Kommentar der AkdÄ unter
http://www.akdae.de/47/Antidepressiva.pdf
Montag, 3. März 2008
Desvenlafaxin von der FDA zugelassen
Die FDA hat am 29. Februar 2008 Desvenlafaxin (Pristiq, Wyeth) zur Behandlung von Major Depressionen zugelassen. Desvenlafaxin ist ein Metabolit des Serotonin-Noradrenalin-Hemmers Venlafaxin. Es unterscheidet sich nur durch eine fehlende Methylgruppe am Phenyl-Rest, der nun eine Hydroyl-Gruppe statt einer Methoxy-Gruppe trägt.

Vorteil von Desvenlafaxin sei, dass es sofort in der therapeutischen Dosis eingesetzt werden kann und keine Initialdosis erforderlich ist.
Kritiker weisen darauf hin, dass Desvenlafaxin nicht wirksamer als Venlafaxin ist und nur zur "Umsatzerhaltung" in den Markt eingeführt wurde - also ein klassisches Mee-too ist.
Desvenlafaxin soll darüber hinaus bei Frauen in der Menopause zur Behandlung von Hitzewallungen eingesetzt werden. Hier liegen aber noch nicht genügend Daten für eine Zulassung vor.
Quelle:
http://www.nytimes.com/2008/03/01/business/01wyeth.html?_r=1&ex=1362200400&en=fe7b8de4e78ea9f7&ei=5088&partner=rssnyt&emc=rss&oref=slogin

Vorteil von Desvenlafaxin sei, dass es sofort in der therapeutischen Dosis eingesetzt werden kann und keine Initialdosis erforderlich ist.
Kritiker weisen darauf hin, dass Desvenlafaxin nicht wirksamer als Venlafaxin ist und nur zur "Umsatzerhaltung" in den Markt eingeführt wurde - also ein klassisches Mee-too ist.
Desvenlafaxin soll darüber hinaus bei Frauen in der Menopause zur Behandlung von Hitzewallungen eingesetzt werden. Hier liegen aber noch nicht genügend Daten für eine Zulassung vor.
Quelle:
http://www.nytimes.com/2008/03/01/business/01wyeth.html?_r=1&ex=1362200400&en=fe7b8de4e78ea9f7&ei=5088&partner=rssnyt&emc=rss&oref=slogin
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