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Freitag, 31. Mai 2019

Trientindihydrochlorid von der EMA zur Zulassung empfohlen

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom Mai 2019 empfohlen, Trientindihydrochlorid (Cufence, Univar BV) für die orale Behandlung der Wilson-Krankheit bei Jugendlichen, Erwachsenen und Kindern ab einem Alter von 5 Jahren zuzulassen, die D-Penicillamin nicht vertragen.


Trientindihydrochlorid entzieht dem Körper Kupfer, in dem es einen einen stabilen Kupfer-Chelat-Komplex bildet, der mit dem Urin ausgeschieden wird. Außerdem kann es die Kupfer-Absorption im Gastrointestinaltrakt hemmen.
Bereits im September 2017 hatte die EMA Trientintetrahydrochlorid (Cuprior, gmp-orphan) für die gleiche Indikation zugelassen (med|pharm|text)

Quelle:
Mitteilung der EMA vom 29. Mai 2019

Samstag, 23. September 2017

Trientin von der EU-Kommission zugelassen

Die EU-Kommission hat am 7. September 2017 Trientintetrahydrochlorid (Cuprior, gmp-orphan) zur oralen Behandlung von Morbus Wilson bei Erwachsenen, Jugendlichen und
Kindern im Alter von 5 Jahren oder darüber mit Unverträglichkeit gegenüber einer D-Penicillamin-Therapie zugelassen.

Trientin ist ein Kupferchelatbildner, dessen hauptsächlicher Wirkungsmechanismus die Elimination
resorbierten Kupfers aus dem Körper ist, indem ein stabiler Komplex gebildet wird, der dann mit dem
Urin ausgeschieden wird. Trientin kann auch Kupfer im Darmtrakt komplexieren und dadurch die
Kupferresorption hemmen.

Quelle:
EPAR der EMA