Die EU-Kommission hat am 16. Dezember 2019 Delafloxacin (Quofenix, Menarini) zur parenteralen und oralen Behandlung von akuten bakteriellen Infektionen der Haut und der Weichgewebe bei Erwachsenen zugelassen, wenn andere allgemein empfohlene Antibiotika nicht eingesetzt werden können.
Delafloxacin ist ein Fluorchinolon, es hemmt die bakterielle Topoisomerase IV und DNS-Gyrase (Topoisomerase II). Diese Enzyme werden für die bakterielle Replikation, Transkription, Reparatur und Rekombination der DNS benötigt. Es wirkt gegen grampositive und gramnegative Mikroorganismen, z. b. Staphylokokken, Streptokokken, Enterokokken, E. coli, Enterobacter, Klebsiellen, Proteus mirabilis und Pseudomonas aeruginosa.
Quelle
EPAR der EMA
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Freitag, 20. Dezember 2019
Dienstag, 22. Oktober 2019
Delafloxacin von der EMA zur Zulassung empfohlen
Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat in seiner Sitzung vom Oktober 2019 empfohlen, Delafloxacin (Quofenix, Menarini) zur parenteralen und oralen Behandlung von akuten bakteriellen Infektionen der Haut und der Weichgewebe bei Erwachsenen zuzulassen, wenn andere allgemein empfohlene Antibiotika nicht eingesetzt werden können.
Delafloxacin ist ein Fluorchinolonderivat, das auch bei schwierig zu behandelnden Erregern wie MRSA und multiresistenten gramnegativen Bakterien wirkt. Bei parenteraler Gabe wirkte Delafloxacin vergleichbar gut wie Vancomycin plus Aztreonam.
Quelle:
Mitteilung der EMA vom 18. Oktober 2019
Delafloxacin ist ein Fluorchinolonderivat, das auch bei schwierig zu behandelnden Erregern wie MRSA und multiresistenten gramnegativen Bakterien wirkt. Bei parenteraler Gabe wirkte Delafloxacin vergleichbar gut wie Vancomycin plus Aztreonam.
Quelle:
Mitteilung der EMA vom 18. Oktober 2019
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